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INHALTS†BERSICHT Bewertung zwischen FŠlschung
und Plagiat Das Plagiat aus
strafrechtlicher Sicht GrundsŠtzliches Problem des
Plagiats in der Wissenschaft Beispiel fŸr ein
wissenschaftliches Plagiat Beispiele fŸr Plagiate in der
Literatur Schutzmechanismen zur
BekŠmpfung von Plagiaten Meinung der Bidungssprecherin
der FP… Richtiges Zitieren in einer
wissenschaftlichen Arbeit |
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Arten des Plagiats
Es gibt vielerlei Arten von Plagiaten. Um einen †berblick
zu geben, werden hier die verschiedenen Arten definiert, spŠter wird das
Plagiat in der Wissenschaft und das Plagiat in der Literatur noch nŠher
beleuchtet. Plagiat in der WissenschaftDas Plagiat in der Wissenschaft liegt vor, sobald beim
Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit Teile eines anderen Textes
beziehungsweise der vollstŠndige Text Ÿbernommen, aber die Quelle nicht
angegeben wurde. Plagiat in der LiteraturãIn der Literatur
ist das Plagiat stark verbreitet. Es gab bereits 1673 eine Dissertation in
Leipzig von Jacob Tomasius, die sich hiermit beschŠftigte: De Plagio
literaria ... resp. Johann Michael Reinelius . Man muss
in der Literatur zwei Sorten von Plagiat unterscheiden,
Wort-fŸr-Wort-†bernahme (ggf. mit "Verfeinerungen") und die
†bernahme der Geschichte. Letzteres wird sehr oft beklagt, hat sich aber als
sehr schwer erwiesen, gerichtlich durchzusetzen. Eine interessante Wendung
gibt es bei einem Krimi von Rex Stout, in dem gezielt Bestseller-Autoren
Leseexemplare untergejubelt werden, die zufŠllig genau dieselbe Handlung
haben wie das sich gut verkaufende Originalwerk.Ò (zit. nach Debora Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/literatur.html. Abrufdatum: 2006-07-30) ãMan muss
allerdings dazu wissen, dass es gang und gŠbe war bis ins 19. Jahrhundert,
Werke von anderen Leuten zu Ÿbernehmen und als eigene zu verwenden, weil es
kein Konzept von Urheberschaft gab - alles gehšrte sowieso dem Prinzen oder
Kšnig. Sehr viele Autoren haben sich bei den alten Griechen, vor allem
Plutarch, bedient, wenn sie gute Geschichten oder Bonmots brauchten. Erst mit
dem klaren Konzept des Urhebers und der Vorstellung, dass der Urheber seine
Texte besitzt, kann man wirklich beginnen von Plagiat zu sprechen.Ò (zit. nach Debora
Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/literatur.html. Abrufdatum: 2006-07-30) Plagiat in der MusikãEs tobt seit eh
und je Streit darŸber, wer welchen Musikabschnitt von wem "geborgt"
hat. Hier geht es nicht nur um Šhnliche Melodien, sondern auch um Šhnliche
Texte. Es gibt natŸrlich auch den Fall der sog. "Coverversions",
darunter versteht man die Aufnahme eines Liedes durch einen anderen als den
ursprŸnglichen Interpreten, oder eine musikalische Neufassung eines bekannten
Liedes. Letzteres geschieht aber in der Regel mit der Erlaubnis des
Urhebers.Ò (zit.
nach Debora Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/musik.html. Abrufdatum: 2006-07-30) MarkenplagiateãEs ist sehr oft
der Fall, dass Markenware "abgekupfert" wird, d. h. dass ein
Hersteller ohne Erlaubnis tŠuschend echte Kopien anfertigt und verkauft.
Manchmal wird der Markenname leicht verŠndert, also "Rolox" statt
"Rolex". Manche sind aber ganz unverfroren und kopieren den
Markennamen gleich mit. Viele solche Hersteller sind im Fernen Osten zu
finden, wo die Gesetzeslage durchaus anders ist als in westlichen LŠndern.
Man erspart sich durch das Abkupfern die teuren Entwicklungskosten und kann
auch vom Erfolg der Marke mitprofitieren.Ò (zit. nach Debora
Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/marken.html. Abrufdatum: 2006-07-30) KartenplagiateEs kann auch vorkommen, dass Landkarten abgemalt werden,
ohne dass das jeweilige Gebiet selber erkundet wurde. Das Problem, dass sich
daraus ergibt, ist, ãdass durch das Plagiieren von
Texten oder Bildern manchmal falsche oder missverstŠndliche Inhalte
propagiert werden. Es gibt dann eine immer breitere Masse an SchriftstŸcken
oder Bildern, die stur etwas behaupten, was nicht stimmt, weil viele Leute
sich das Leben einfach gemacht und etwas Ÿbernommen haben, statt die Inhalte
selbst zu ŸberprŸfen. Sie hoffen einfach, dass es schon stimmen wird.Ò (zit. nach Debora Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/karten.html. Abrufdatum: 2006-07-30) Plagiat in der KunstãEs ist recht
schwierig, Plagiat in der Kunst zu definieren, denn es gibt viele
verschiedene Formen der Kopienanfertigung in der Kunst, die nicht unbedingt
etwas mit Ideendiebstahl zu tun haben.Ò (zit. nach Debora
Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/kunst.html. Abrufdatum: 2006-07-30) Ein Plagiat in der
Kunst ãist der
Diebstahl von Ideen anderer KŸnstler oder Designer, die dann als etwas
Eigenes ausgegeben werden. Ein Plagiat ist das genaue Gegenteil einer
FŠlschung. Ein FŠlscher gibt sein Werk als das Werk eines anderen aus, ein
Plagiator gibt das Werk anderer als sein eigenes aus.Ò (zit. nach Debora Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/kunst.html. Abrufdatum: 2006-07-30) Plagiat des LayoutsAuch das Layout einer Website kann plagiiert
werden: ãEs scheint sehr
verbreitet zu sein, wenn man eine Site findet, die einem gefŠllt, das Layout
einfach zu kopieren. Man kann ja sehr einfach "speichern unter"
auswŠhlen, und schon hat man den Quellcode auf dem eigenen Rechner. Schnell
mal den Namen verŠndert, und schon hat man eine "eigene" Homepage.
Es ist manchmal lustig zu sehen, dass die Kopien an manchen Stellen (beliebt
sind das Titel-Tag oder die Meta-Tags) nicht angepasst worden sind und daher
ganz klare Hinweise auf den Ursprung liefern. Wenn die Urheberin
nichts dagegen hat, ist es natŸrlich kein Problem, denn Layout ist ja eine
geistige Schšpfung und daher gilt ganz normal das Urheberrecht - die
Urheberin bestimmt Ÿber die Verwertung. Auch Programme, die
Webseiten-Gestaltungen vorschlagen, besitzen selbst die Verwertungsrechte an
deren Layouts und geben den Erwerbern ihrer Programme die Erlaubnis, die
Vorlage zu verwenden. Aber nur in solchen FŠllen ist es erlaubt, ein Layout
zu Ÿbernehmen.Ò (zit.
nach Debora Weber-Wulff (7.2004): URL: http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/02geschichte/layout.html. Abrufdatum: 2006-07-30) |
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