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INHALTS†BERSICHT Bewertung zwischen FŠlschung
und Plagiat Das Plagiat aus
strafrechtlicher Sicht GrundsŠtzliches Problem des
Plagiats in der Wissenschaft Beispiel fŸr ein
wissenschaftliches Plagiat Beispiele fŸr Plagiate in der
Literatur Schutzmechanismen zur
BekŠmpfung von Plagiaten Meinung der Bidungssprecherin
der FP… Richtiges Zitieren in einer
wissenschaftlichen Arbeit |
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Schutzmechanismen
zur BekŠmpfung von Plagiaten
Es gibt eine HŸlle und FŸlle an Methoden um Plagiatoren auf
die Schliche zu kommen. In erster Linie lŠuft es aber noch Ÿber die
klassischen Wege im universitŠren Bereich. Wenn AufsŠtze oder Arbeiten viel
zu komplex fŸr den Autor formuliert werden, dann ist das schon alleine ein
Indiz dafŸr, dass es sich hier um ein Plagiat handelt. Auch wenn bekannte
wissenschaftliche Phrasen verwendet werden, -die in der Fachgeschichte schon
hinreichend zitiert worden sind-, ohne sie durch richtiges Zitieren kenntlich
zumachen, liegt ein Plagiatsvorwurf vor. Aber nicht nur der natŸrliche Professorenverstand kann
Plagiatoren stoppen. Die Technik hat sich auch mit dem aufkommenden PhŠnomen
des Plagiarismus auseinandergesetzt. Im Zeitalter des Internets ist es ein
Leichtes Abschreiber auf die
Schliche zu kommen. Es gibt so genannte Datenbanken, in denen sŠmtliche Werke
gespeichert sind. Der Professor muss nur die unter Verdacht stehende Arbeit
einscannen, beziehungsweise einspeichern und an die Datenbank schicken. Im
Fall des Publizistik- und Kommunikationswissenschaftlichen Instituts in Wien,
laut Professor Manfred Bobrowsky, ist es die ãTurnitinÒ Datenbank. Nach dem
Einschicken bekommt der Professor nach ca. 24 Stunden das Resultat. Diese
Datenbank unterstreicht und markiert die abgeschriebenen Passagen farblich
und schreibt dazu von welchem Buch beziehungsweise von welcher Internetseite
der vorgegaukelte eigene Text stammt. Das einzige Problem an dieser Methode
ist, dass diese Datenbanken sehr teuer sind, denn niemand arbeitet nur fŸr
das Allgemeinwohl. TextmerkmaleUm Plagiate zu entlarven wird meistens folgenderma§en
vorgegangen: zuerst wird beim Korrekturlesen der wissenschaftlichen Arbeit
auf bestimmte Textmerkmale geachtet, wenn die Arbeit verdŠchtig erscheint,
kann per Internet oder mittels eigens dafŸr entworfener Software der Beweis
fŸr den Diebstahl erbracht werden. Folgende Merkmale weisen darauf hin, dass es sich um
gestohlene Textstellen, und somit um Teilplagiate, handeln kann: - ãStilwechsel (von Abschnitt zu
Abschnitt oder Kapitel zu Kapitel Wechsel zwischen parataktischem und
hypotaktischem, âobjektivemÕ und subjektivemÕ Stil und zwischen Nominal- und
Verbalstil, Wechsel zwischen brillant und schlecht/unverstŠndlich
formulierten Passagen); - wechselnde FehlerhŠufigkeit
(Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik); - uneinheitliche Kapitel- oder
ZwischenŸberschriften (Wechsel zwischen Stichworten, Phrasen, rhetorischen
Fragen oder anderen Formen); - ein âinhaltlicher FlickenteppichÕ
(auf der Ebene der gesamten Arbeit oder auch innerhalb einzelner Kapitel),
eventuell ein Hinweis auf ein ãMisch-PlagiatÒ; - auffŠllige und wiederkehrende
Tippfehler (z. B. in Fachbegriffen oder Eigennamen), sie eignen sich sehr gut
als Suchbegriffe fŸr Internetsuchmaschinen; - wechselnde Formatierungen
(Standardschriftart, Zeilenabstand, Formatierung der †berschrift,
Textausrichtung und Wechsel zwischen âgeradenÕ und âtypographischenÕ
AnfŸhrungszeichen und den âfranzšsischenÕ Winkeln).Ò (zit. nach SchŠtzlein, Frank: Plagiate erkennen,
ŸberprŸfen und verhindern. URL: http://www.fank-schaetzlein.de/texte/plagiate.htm. Abrufdatum: 23.5.2006.) Auch diese Merkmale lassen laut Frau Debora Weber-Wulff
auf ein Plagiat schlie§en: - ãextrem gute Formulierungen; - Fremdwšrter, die man selber
nachschlagen muss; - Orthografische und
grammatikalische Fehler.Ò (zit. nach Schlonsok, Bernadette (9.2005): Zur Problematik der
Plagiate. URL: http://www.hrz.uni-dortmund.de/computerPostille/September2005/Export6.html. Abrufdatum: 24.7.2006.) SoftwareTreffen nun eines oder mehrere der oben genannten
Textmerkmale bei einem Text zu, kann man mit Hilfe verschiedener Methoden
sicherstellen, dass es sich um ein Plagiat handelt. Online-Suchmaschinen
ãEin Plagiat kann mittels Recherche in konventionellen
und/oder elektronischen Quellen verifiziert werden. Oft reicht eine Recherche
nach den oben genannten Indizien in Suchmaschinen wie z.B. Google (www.google.de), Altavista (www.altavista.de) oder Fireball (www.fireball.de).Ò (zit. nach Schlonsok, Bernadette
(9.2005): Zur Problematik der Plagiate. URL: http://www.hrz.uni-dortmund.de/computerPostille/September2005/Export6.html. Abrufdatum: 24.7.2006.) Kommerzielle
Software
Programme wie ãturn it inÒ oder ãEssay Verification Engine
2.4Ò sind nur entgeltlich zu benutzen. Sie greifen auf eine Datenbank von
unzŠhligen wissenschaftlichen Arbeiten zu und vergleichen den zu
untersuchenden Text mit dieser Datenmenge. (vgl. SchŠtzlein, Frank: Plagiate erkennen,
ŸberprŸfen und verhindern. URL: http://www.fank-schaetzlein.de/texte/plagiate.htm. Abrufdatum: 23.5.2006.) NŠheres zur TURNITIN Datenbank: Auf der Homepage (www.turnitin.com) dieser Datenbank findet sich
sehr viel Brauchbares bezŸglich der PlagiatsbekŠmpfung im Internet. Das
Internet stellt als neues Medium eine všllig neue Dimension des Plagiarismus
dar. Das Turnitin Plagiarismus-Schutzsystem ist eine optimale
Einrichtung, um gegen das neue PhŠnomen Plagiarismus vorzugehen. Viele Professoren an verschiedenen
UniversitŠten benutzen es um gegen den Diebstahl des geistigen Eigentums
vorzugehen. Der Vorteil von Turnitin ist, dass man keine zusŠtzliche
Software installieren muss. Turnitin agiert vollkommen web-basiert. Verschiedene PC Softwares sind fŸr
die Datenbank kein Problem. Kurz gesagt: Turnitin kann von jedem PC mit
Internetanschluss genutzt werden. Die Turnitin Datenbank gibt es seit 1996. Sie hilft seit
ihrer GrŸndung Millionen von Professoren und Studenten bei der BekŠmpfung von
Palgiarismus. Weitere Plagiat-Suchdienste sind unter folgenden Links
zu finden: Plagiarism.org: URL: www.plagiarism.org CaNexus:
Essay Verification Engine (EVE 2.4): URL: www.canexus.com/eve/ WorldCHECK
Key WORD Software, URL: www.worldchecksystems.com CFL
Software: CopyCatch Gold: URL: www.copycatch.freeserve.co.uk/vocalyse.htm Glatt
Plagiarism Services: URL: www.plagiarism.com EduTie:
URL: www.edutie.com |
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