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Vermögenssteuer für Superreiche!
Reform des Steuersystems dringend notwendig,.....
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weil Vermögende verhältnismäßig wenig zur Finanzierung unserer Gesellschaft beitragen.
Die Hälfte der Steuereinnahmen des Finanzministers kommen aus dem Bereich der Konsumsteuern(Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer,…). Da BezieherInnen von kleinen Einkommen ihr verdientes Geld zu einem Großteil umgehend für die Lebenserhaltung wieder ausgeben, kommen diese Steuern vorrangig aus ihren Taschen. Vermögende sind von diesen Steuern weitaus weniger betroffen, da sie in der Regel einen Großteil ihres Einkommens bei Seite legen. |
weil im internationalen Vergleich Reiche und Superreiche in Österreich extrem bevorzugt werden.
Seit 1995 sind die Steuersätze auf Verbrauch und Arbeit gestiegen, während sie bei Vermögen gesunken sind und weiter sinken. Nur 1,1% aller Abgaben werden in Österreich durch Vermögenssteuern eingenommen, während der EU 15-Durchschnitt bei ca. 5% liegt (OECD 2006). Die Angleichung an den EU-Schnitt ergäbe eine mögliche Entlastung der Arbeitseinkommen um 4 Mrd. Euro, eine Erhöhung der Beschäftigungschancen für gering qualifizierte und eine Entlastung für die besonders konsumfreudigen kleinen und mittleren Einkommen.
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weil Superreiche es sich sowieso richten können (Privatstiftungen, einmalige Einbringungssteuer etc.).
Viele Superreiche haben ihr Vermögen bereits in Privatstiftungen eingebracht, und müssen so nur für einen sehr kleinen Teil ihrer „Erträge“ Steuern bezahlen (dzt. nur 25% KESt. von den ausgeschütteten Erträgen). Kleine SparerInnen zahlen dagegen aber immer 25% KESt von ihren Zinserträgen, unabhängig davon ob der Zinsertrag ausgeschüttet (also abgehoben) wird oder nicht.
Übrigens: Stiftungen lohnen sich derzeit ab einem Vermögenswert von ca. 1,5 Mio. Euro und durch die Zahlung einer einmaligen Einbringungsteuer von 5% ersparen sich (Super)Reiche die Zahlung von Erbschaftssteuer für die nächsten 200 Jahre!
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weil nur durch Steuern sichergestellt wird, dass alle BürgerInnen einen Beitrag entsprechend Ihrer Einkommenshöhe leisten! Wer viel hat, zahlt mehr, wer wenig hat zahlt weniger.
Die Budgetgestaltung und der Schuldenabbau des Staates kann nur so gestaltet werden, dass alle BürgerInnen einen “gerechten“ Beitrag nach Maßgabe ihrer Einkommensstärke leisten. Da “Reiche“ vom Staat weniger Unterstützung benötigen, aber mehr Steuern zahlen als “Arme“, liegt eine staatliche Sparpolitik logischerweise im Interesse der “Reichen“. Die Erhöhung der direkten Steuern (z.B.: Einkommenssteuer oder Erschafts- und Vermögenssteuer) kommt den “Armen“ zugute, während indirekte Steuern (z.B.: MwSt., MÖSt.) “Arme“ stärker als „Reiche“ belasten. Bei kleinen und mittleren Einkommen wird ein vergleichsweise größerer Teil des Einkommens durch indirekte Steuern aufgefressen.
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weil Umverteilung ein Gebot der Stunde ist.
Die Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Österreich immer weiter auseinander. Auf der einen Seite besitzen 10% der ÖsterreicherInnen 70% des Vermögens und auf der anderen Seite sind über eine Million Menschen Armutsgefährdet. Diese Situation ist eine direkte Folge der Abschaffung oder Senkung von Steuern, von denen zu einem überwiegenden Teil Reiche und Superreiche betroffen waren. Dieser Kurs der letzten Jahre muss korrigiert werden. „Den Reichen nehmen und den Armen geben“ muss die Devise sein!
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