Schönheitsideale
im Wandel der Zeit
Das
gängige Schönheitsideal
Schönheitsoperationen
Essstörungen
Idealmaße
Modelshows
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Schönheitsideale
spielen seit Menschengedenken eine
große Rolle, doch haben sich diese im Laufe der Zeit stets gewandelt.
Um dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen,
musste man etwas tun, nicht jeder sollte ihm entsprechen können.
Um das jeweils gängige Schönheitsideal zu erreichen
wurde je nach Epoche und Kultur der eigene Körper geschmückt, bemalt,
geformt
oder verformt.
Die Rituale reichen von lang gezogenen Ohrläppchen,
über das lang strecken des menschlichen Halses bis hin zum tragen eines
Korsetts, welches eine extrem schmale Wespentaille formte. Die
Schönheitsideale der Frau reichten vom
„Rubensweib“ – korpulenten Damen, mit ausladenden Hüften, welche
Fruchtbarkeit,
Gesundheit und Wohlstand bedeuteten -, über ein schlankes
Erscheinungsbild im
Mittelalter bis hin zum heutigen 90-60-90 Idealbild. (siehe auch:
Knieling, Daniela (2000): Der
Einfluß von Werbung und Medien auf Bulimie und Magersucht“ Wien:
Universität Wien S. 103)
Vor allem von den Medien werden wir
tagtäglich mit
Darstellern die dem gängigen Schönheitsideal entsprechen konfrontiert.
Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass
Hollywood nicht sehr viel mit der Realität zu tun hat. Der Körper eines
Schauspielers oder Models ist sein
Kapital. Sie haben auf ihr Gewicht und ihren Körper zu achten
und verdienen damit ihr Geld.
Dies lässt sich auf den Durchschnittsmenschen nicht
umlegen und da nur ein sehr geringer Prozentsatz der Menschheit von
Natur aus
unserem heutigen Schönheitsideal entspricht, ist die gesundheitliche
Gefährdung
größer denn je.
Von der Online-Ausgabe der
„Vogue“ – eine der
renommiertesten und meist gelesenen Frauen- und Modezeitschriften gibt
es einen
Model-Selbsttest.
Zuerst muss man überprüfen ob man den „Basics“
entspricht und wenn man das tut, kann man den Test fortsetzen.
Die Mindestanforderungen um ein Model werden zu
können bzw. dem heutigen Schönheitsideal zu entsprechen
sind wie folgt:
Einstiegsalter: 14-20*
Größe: 172-182 cm*
Maße: 90-60-90 (bei Kleidergröße 38)*
Kleidergröße: 34-38*
Schuhgröße: 37-41*
Gesicht: ebenmäßig, symmetrisch, hohe Wangenknochen (gibt
dem Gesicht
Kontur),
große freiliegende Augen und volle Lippen (lassen sich besser
schminken)
Haut: rein, klar, glatt
Haare: gesund, gepflegt, typgerecht
Zähne: gerade, weiß
Physis: fit, stressresistent, Veranlagung zum Schlanksein
Psyche: Nerven wie Drahtseile, diszipliniert wie ein
Leistungssportler
*Bei ganz besonderen Typen sind
Abweichungen möglich (http://www.vogue.de/vogue/4/stories/content/01484)
Bei Haut-Couture Models (und
diese Art von Models
streben die meisten dieser Branche an) sind die Vorraussetzungen noch
strenger. Die Mode steht im Vordergrund und die Models sollen
quasi nur als „laufende Kleiderständer“ fungieren um die Mode nicht zu
„stören“.
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