Die chinesische

Geschichte im Überblick

die Xia-Dynastie (chin: 夏朝):ca. 21 Jh. v. Chr. - ca.16 Jh. v. Chr.
die Shang-Dynastie (chin: 商朝):ca. 16 Jh. v. Chr. - ca.11 Jh. v. Chr.
die Zhou-Dynastie& nbsp;(chin:周朝): 11 Jh. v. Chr. - 221 v. Chr
die Qin-Dynastie (chin: 秦朝): 221 v. Chr. - 207 v. Chr.
die Han-Dynastie (chin:汉朝):206 v. Chr. - 220 n. Chr.
die Drei Reiche (chin: 三国):220 n. Chr. - 280 n. chr.
die westliche Jin-Dynastie (chin: 西晋):265 n. Chr-316 n. Chr.
die Östliche Jin-Dynastie (chin: 东晋):317 n. Chr. - 420 n. Chr.
die Südlichen und Nördlichen Dynastien (chin:南北朝):420 n. Chr. - 581 n. Chr.
die Sui-Dynastie (chin: 隋朝):581 n. Chr. - 618 n . Chr.
die Tang-Dynastie (chin: 唐朝):618 n.Chr. - 907 n. Chr.
die Fünf  Dynastien (chin: 五代):907 n. Chr. - 960 n. Chr.
die Song-Dynastie (chin: 宋朝):960 n. Chr. - 1279 n. Chr.

die  Liao-Dynastie (chin: 辽代):916 n. Chr - 1125 n. Chr.

die Jin-Dynastie (chin: 金朝):
1115 n. Chr. - 1234 n. Chr.

die Yuan-Dynastie (chin: 元朝):1271 n. Chr. - 1368 n. Chr.

die Ming-Dynastie (chin: 明朝):
1368 n. Chr. - 1644 n. Chr.

die Qing-Dynastie (chin: 清朝):
1644 n. Chr. - 1911 n. Chr.

Republik China (chin: 中华民国):1912 n. Chr. - 1949 n.Chr.

Volksrepublik China (chin:中华人民共和国):ab 1949 n.Chr.

      Bild - Quelle


Bild 1
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/kpzc/gdkj/yiyao/0010/content
0001.htm

Bild 2
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/33af81b3743479a9d8335a79.htm
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Bild 3
http://www.showchina.org/rwzg
xl/zggdfm/07/200703/t108732.htm


Bild 4
http://www.npm.gov.tw/exh92/
medicinal9207/chinese/b4.htm


Bild 5
http://www.kongfz.com/bookst
ore/8979/book_22668181.html


Bild 6
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/tcm/zytp/html/20050811/
134554.shtml


Bild 7
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Bild 8
http://chinaabc.showchina.org
/rwzgxl/zgctyy/05/200703
/t109359.htm



 





                      Geschichte

In der darauf folgenden Periode, der Zhou Periode (1027 bis 221 v. Chr.), entwickelte sich ein neues Medizinsystem, das Konfuzianische Gedanken wie Yin und Yang und das Leben im Fluss der Natur beinhaltete. Hier wurde der Grundstein für die ersten Grundlagenwerke der noch heute praktizierenden Chinesischen Medizin gelegt.

Etwa 221 v. Chr. wurde China nach vielen hunderten Jahren des Krieg vereint. Es erfolgte die Institutionalisierung und Standardisierung der damals praktizierenden Medizin. Die Han Dynastie (206 v. Chr. Bis 220 n. Chr.) gilt als eigentliche Ursprungszeit der Traditionellen Chinesischen Medizin. Hier wurden die vier Klassiker der Chinesischen Medizin verfasst:

Huang Di Nei Jing (chin: 黄帝内经, Klassiker des Gelben Kaisers)
Dieser Klassiker, der als Dialog zwischen dem Gelben Kaiser (Huang Di) und seinem Minister Qi Bo verfasst ist, beinhaltet die theoretischen Grundlagen der Chinesischen Medizin und der Akupunktur sowie Grundprinzipien wie Yin-Yang, die Fünf Wandlungsphasen, die 12 Leitbahnen usw.

Die Autoren des Buches sind unbekannt, geschrieben wurde es vermutlich im zweiten oder ersten Jahrhundert vor Christus.

Nan Jing (chin: 难经, Klassiker der Schwierigkeiten)
Der Nang Jing gilt als erstes Werk, in dem Medizin nicht mehr mit Dämonie und Magie verbunden wird und beschäftigt sich mit der Integration der systematischen Entsprechungen, der Akupunktur und der Pulsdiagnostik.

Verfasst wurde es während der Han-Dynastie, auch hier ist der Autor unbekannt.

Shang Han Za Bing Lun (chin: 伤寒杂病论 Das Buch von Kälteschaden und anderen Krankheiten)
Der Shang Han Za Bing Lun ist das Standardwerk für die chinesische Arzneimitteltherapie. Auch heute werden noch Rezepturen aus diesem Buch angewendet.

Während seiner Zeit, der späten Han-Dynastie, kaum Beachtung gefunden, wurde das Buch von Kälteschäden und anderen Krankheiten ca. 1000 Jahre später von Ärzten „wiederentdeckt“.

Shen Nong Ben Cao Jing (chin: 神农本草经, Materia Medica des Gottes des Ackerbaus).
Dieser Klassiker gilt als locus classicus der Arzneimittellehre. Hier werden bereits 365 verschiedene pflanzliche, mineralische und auch tierische Arzneien beschrieben, die in drei Klassen –  Obere, Mittlere und Tiefere Arzneien – eingeteilt werden.

Verfasst wurde der Shen Nong Ben Cao Jing von unbekannten Autoren in der späten Han-Dynastie.

In den darauffolgenden Dynastien wurden die auf den klassischen Werken aufbauenden Konzepte verfeinert und weiterentwickelt, neue Ideen wurden bis ca. 1000 n. Chr. nicht mehr entwickelt.

Als Meilensteine in der weiteren 2000-jährigen Entwicklung der Traditionellen Chinesischen Medizin gelten folgende:

590 – 617   Sui Dynastie 
Der berühmte Arzt Sun Si-miao (chin: 孙思邈) ist der Vater der modernen Akupunktur-Leitbahnen-Poster, welche in dieser Art zum ersten Mal in seinen Büchern aufschienen.

960 – 1368   Song- und Yuan-Dynastien 
In dieser Periode wurden die vier berühmtesten Theorien der damaligen Zeit verfasst:

Liu Wan-su (chin: 刘完素): «Schule des Kühlens» (chin: 素问玄机原病式)

Zhang Cong-zheng (chin: 张从正): «Schule der Attacke» (chin: 儒门事亲)

Li Dong-yuan(chin: 李东垣) : «Schule der Stärkung der Erde» (chin:脾胃论 )

Zhu Dan-xi (chin: 朱丹溪): «Schule der Stärkung von Yin» (chin: 格致余论)

Die Werke werden noch heute als Grundlage für die Behandlung von neuzeitlichen Krankheiten angesehen.

1368 – 1643   Ming Dynastie
Hier entstanden Werke wie Zhen Jiu Da Cheng (chin:针灸大成, Das Große Buch der Akupunktur), welches bereits 667 der heute 670 anerkannten Akkupunkturpunkte umfasst, und Ben Cao Gang Mu (chin: 本草纲目,Materia Medica), das eine Beschreibung und Klassifikation von 2000 Arzneimittel nach der Theorie der TCM enthält.

1644 – 1911   Qing Dynastie
Aufgrund von westlichen Einflüssen wurde die „alte“ Medizin bald kritisiert, worauf verschiedene Ärzte über die Fehler der Medizin schrieben.

Das berühmteste Werk ist Wang Qing-ren's (chin: 王清任) Yi Lin Gai Cuo (chin: 医林改错, Die Fehler des medizinischen Waldes)

Nachdem die TCM in den 1920er Jahren, wieder aufgrund westlicher Einflüsse, beinahe ausgelöscht worden war, wurde sie in den 50ern, nach der Machtübernahme der Kommunisten, wiederbelebt. Eigene Universitäten, geleitet von den besten chinesischen Ärzten der damaligen Zeit, wurden gegründet.

1966, in der Zeit der proletarischen Kulturrevolution, wurden die Schulen wieder geschlossen; Aberglauben und Feudalismus sollten für immer aus der „alten“ Medizin verbannt werden und aus der Gesellschaft verschwinden.

Erste in den siebziger Jahren, nach Ende der Kulturrevolution, entspannte sich die Lage wieder ein wenig. Die Universitäten wurden wieder eröffnet, Textbücher verfasst und Standardausbildungen definiert.

Quelle & Literatur

Feng, Lingyu; Shi, Weimin; Zantis, Renate: Abriss der chinesichen Kultur, Wuzhou Verlag, Beijing, 2001

Yu, Dong; Zhong, Fang: Eine Einführung in die Kultur Chinas, Verlag für fremdsprachige Literatur, Beijing, 2004

http://www.sbo-tcm.ch/deutsch/chinesische_medizin/default.htm

http://www.tcm-praxis-jetelina.de/therapiespektrum/tcm_wirkrichtungen.php