Toxoplasma & Toxoplasmose
Inhaltsverzeichnis:
Antigen
Hassl codicillo primo operis toxoplasmatos causa
Chromatoraphische und immunologische Untersuchungen über Antigenkomponenten von Toxoplasma gondii. |
Ein wäßriges Lysat von Toxoplasma gondii - Trophozoiten wurde in einer Gelfiltration in Fraktionen mit Molekulargewichten von > 10E3, 320, 65, 27, 6 und < 1 kDa zerlegt. Die Fraktionen wurden getrennt gesammelt und gegen Human- und Versuchstierseren in einem Enzyme-linked Immunosorbent Assay getestet. Sie erwiesen sich als unterschiedlich | reaktiv. Die Fraktion mit der höchsten Reaktion (320 kDa) wurde in einer SDS-PAGE aufgetrennt, um ihre Proteinzusammensetzung zu studieren. Die Gelfiltration erwies sich als nützlicher erster Schritt, um komplexe Antigengemische zu zerlegen und einzelne Bestandteile zu reinigen. |
Obwaller codicillo primo operis toxoplasmatos causa
Ein Enzyme-linked Immunosorbent Assay mit ganzen Trophozoiten von Toxoplasma gondii aus einer Serumfreien Zellkultur zum Nachweis spezifischer Antikörper. |
Dieses Papier beschreibt ein neues Verfahren zur Präparation des Antigens für einen Enzym-linked Immunosorbentassay (ELISA) zum Nachweis von Antikörpern gegen Toxoplasma gondii. Um die Zuverlässigkeit dieses ELISA zu überprüfen, der vollständige Trophozoiten aus in einer serumfreien Gewebekultur als Antigen verwendet, wurden 221 Seren vergleichend im neuen System (TTE, Gesamttrophozoiten-ELISA), in einem Indirekten Fluoreszenztest (IFAT) und in einem im Handel erhältlichen ELISA mit lysierten Trophozoiten als Antigen geprüft (STE, sonicated trophozoites ELISA). Das ELISA mit Antigenlysat zeigte an eine gute Übereinstimmung mit dem IFAT; jedoch wurden manchmal falsch negative | Resultate erzielt. Der TTE wurde mit allen Seren in zwei Varianten durchgeführt: ein Test mit einem anti-IgG Konjugat (G-TTE) und der andere mit einem anti-Ig-G, - M, -A Konjugat (GMA-TTE). In keiner dieser TTE-Varianten waren Insensitivitäten zu beobachteten; jedoch scheint der G-TTE klar zwischen spezifischen und unspezifischen Reaktionen zu differenzieren. Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass der ELISA mit den vollständigen Trophozoites, die in einer serumfreien Gewebekultur produziert wurden, als Alternative zum IFAT verwendet werden kann. Dieser Test kombiniert die Vorteile des ELISA Systems mit der Empfindlichkeit und der Spezifität des IFAT. |
Zirkulierendes Antigen
Hassl codicillo primo operis toxoplasmatos causa
Experimentelle Untersuchungen über das Auftreten von zirkulierendem Antigen nach Infektion mit Toxoplasma gondii. |
In experimentell mit Toxoplasma gondii infizierten Kaninchen wurde das Auftreten von zirkulierendem Erregerantigen mittels ELISA untersucht und mit dem Auftreten von IgG- und IgM-Antikörpern verglichen. Zirkulierendes Antigen konnte erst ab dem 31. und bis zum 53. Tag p. i. nachgewiesen werden. Der späte Nachweis von zirkulierendem Antigen läßt sich plausibel durch die Annahme erklären, daß er vor allem jene | Antigene erfaßt, die erst durch die Zerstörung von Toxoplasmazellen im Verlauf der Immunabwehr des infizierten Organismus frei werden. Die bisherigen Vorstellungen über die Bedeutung des Nachweises von zirkulierendem Antigen für die Früherfassung einer Toxoplasma-Infektion beim Menschen bedürfen daher einer weiteren kritischen Überprüfung. |
Hassl codicillo primo operis toxoplasmatos causa
Untersuchungen über die Bedeutung des Nachweises von zirkulierendem Antigen für die Aufdeckung einer Erstinfektion mit Toxoplasma gondii während der Schwangerschaft. |
121 Seren von 87 Schwangeren mit serologisch diagnostizierten, frischen Infektionen mit Toxoplasma gondii wurden auf das Auftreten von zirkulierendem Antigen (zAg) in einem ELISA geprüft. ZAg konnte in 7 Seren festgestellt werden. Von allen Patientinnen mit zAg-hältigen Seren konnte aufgrund der Antikörpertiterkonstellation der | Infektionszeitpunkt ermittelt werden: er lag in allen Fällen 2 - 4 Monate vor der Blutabnahme. Die Bedeutung des zAg-Nachweises für die Schwangerenüberwachung liegt daher einerseits in der Bestätigung der Diagnose einer aktiven Infektion und andererseits in einer Hilfe beim Abschätzen des Infektionszeitpunktes. |
Antikörper
Hermentin codicillo primo operis toxoplasmatos causa
Ein Indirekter Festphasen-Hämadsorptionstest (SPIHA) zum Nachweis von IgM-Antikörpern gegen Toxoplasma gondii: Anwendung in der Diagnostik akuter Toxoplasma-Infektionen. |
Ein Indirekter Festphasen-Hämadsorptionstest (SPIHA) zum Nachweis von IgM-Antikörpern gegen Toxoplasma gondii wird beschrieben. Der Test umfaßt 1. die selektive Adsorption der IgM-Antikörper aus dem Patientenserum an Mikrotiterplatten, die mit anti-humanen IgM-Antikörpern beschichtet sind, und 2. die Reaktion der spezifischen IgM-Antikörper mit Erythrozyten, welche mit Antigen von Toxoplasma gondii sensibilisiert sind. Insgesamt wurden 111 Seren im Indirekten Immunfluoreszenztest (FAT und IgM-FAT), in der Komplementbindungsreaktion (CFT), im Indirekten Hämagglutinationstest (IHA) und im SPIHA getestet. 47 Seren davon stammten von Personen mit einer vermuteten oder verifizierten akuten Toxoplasma-Infektion. In den meisten dieser Fälle | erlaubte der SPIHA eine klare Aussage über den Status der Infektion, und zwar auch in jenen Fällen, in denen mittels IgM-FAT keine schlüssige Aussage möglich war. Im Gegensatz zum IgM-FAT konnte im SPIHA keine Beeinflussung der Ergebnisse durch Rheumafaktor oder durch hohe Titer spezifischer IgG-Antikörper festgestellt werden. Eine Laborinfektion ermöglichte uns die Beobachtung des Verlaufs der Immunantwort nach der Infektion, gemessen im SPIHA, IgM-FAT, FAT, CFT und IHA. Die hier dargestellte Methode ist für den IgM-Nachweis gut geeignet, sie ist einfach durchzuführen und außuch billig. Alle für die Durchführung des Tests notwendigen Materialien sind im Handel erhältlich. Somit stellt diese Methode eine für das Routinelabor geeignete Alternative zum IgM-FAT dar. |
Toxoplasma gondii Eigenschaften
Hassl codicillo primo operis toxoplasmatos causa
Isoenzym-Untersuchungen an Toxoplasma gondii-Isolaten mittels Isoelektrischer Fokusierung. |
Zymogramm-Analysen mittels Isoelektrischer Focusierung in Polyacrylamid-Gelen wur-den zur Charakterisierung und zur Unterscheidung von zwei Toxoplasma gondii-Isolaten (Stämme BK und RH) eingesetzt. Die Aktivität der folgenden 14 Enzyme wurde untersucht: IDH, MDH, ME, 6PG, G6P, LDH, IPO, HEX, PGM, EST, ALP, ACP, LAP und PGI. Neun Enzyme (IDH, G6P, LDH, HEX, PGM, EST, ALP, ACP und PGI) zeigten deutliche und reproduzierbare Bandenmuster, vier | davon (IDH, G6P, EST, PGI) ermöglichten eine klare Unterscheidung der Toxoplasma gondii-Isolate. Eine Verunreinigung der Parasiten-Extrakte mit Wirtsproteinen wurde durch einen Vergleich zwischen den Enzymaktivitäten der Toxoplasma-Isolate mit jenen von Zellen des Peritoneal-Exudates ausgeschlossen. Die Isoenzym-Analyse erwies sich als eine hilfreiche Methode zur Charakterisierung und zur Unterscheidung von Toxoplasma gondii-Isolaten. |
Hassl codicillo primo operis toxoplasmatos causa
Neue Verfahren in der Laboratoriumsdiagnostik der Toxoplasma-Infektionen. |
Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist eine große Vielfalt an Methoden für die Laboratoriumsdiagnostik von Toxoplasma-Infektionen und Toxoplasmosen entwickelt worden . Allerdings hat sich die Situation betreffend die Standardisierung von Testsystemen und des Goldstandards in der Diagnostik durch diese Vervielfältigung der Methoden kaum verbessert. Neu entwickelte Testsysteme müssen anhand ihrer Möglichkeiten, zu einer raschen Entscheidungsfindung in problematischen Fällen zu führen, beurteilt werden . Wachsende Felder mit unbefriedigendem Zustand sind die Diagnostik von | Reaktivierungen bei Immunsupprimierten, die Ein-Punkt-Bestimmung der asymptomatischen Frischinfektion und die Schnelldiagnostik von pränatalen Infektionen bei Neugeborenen. Obwohl die Technik des Direkten Erregernachweises mittels Genamplifikation, meist PCR, die diagnostische Situation in Fällen von transplazentalen Infektionen und Reaktivierungen entscheidend verbessert hat, bleibt die Verwendung einfacher, serologischer Verfahren unbefriedigend. Ein signifikanter Durchbruch in den Gebieten schlechter diagnostischer Effizienz ist derzeit leider nicht in Sicht. |
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