"Hospitalisierte Gedichte, geschrieben aus Luft"

 
 
Simple Lesung
 
Sonntag, 13.3.2005
13 Uhr
Topkino
Rahlgasse 1
1060 Wien
 

 

...

 

- die festzuhaltenden Arme verbleiben im Kopf

als bewegte. Phantastische Unverzeihlichkeit!

Außergewöhnlich nur der Nebel im Geist,

die Uhr des Körpers stockt nicht, man kommt

über die Welt des eigenen Gesichts und Wald,

mit Drogen aus dem Internet gesät, bestellt,

aufgezogen in eine lange Kette aus mir selbst

von der Decke hängend-schwingend. Aussicht

auf ein Glas, das mich durchsiebt. Kaleidoskop –

 

 
 
zur Viventschen Namenlosigkeit

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