Versicherte Klettersteige und leichte unversicherte Anstiege von 0 bis 2+
Seite wird laufend ausgebaut!
Nasenweg auf den Leopoldsberg (0 bis A-, Var. bis 1-)
Waldbachsteig dir. Var. (0, Var. 1-)
Kahlenberger
Grat (Var. bis 1)
Kollersteig
(0)
Leopoldsberg Klettersteig (A, nicht öffentl.)
Bisamberg: Nordwienersteig (0+)
Tourengebiet Klosterneuburg (0)
Wachau
Vogelbergsteig (A-)
Schusterlucke und Teufelsrast (A/B)
Trenning W-Grat (0 bis 1-)
Jauerling (0)
Hirschwand
(B)
Hoher Stein (A)
Gutensteiner Alpen
Fürststeig (A)
Ternitzersteig (1+, B)
Jubiläumssteig (A/B)
Doppelsteig (1+)
E60 (C/D)
Grafenbergweg (0)
Zahmes Pechersteiglein (1-)
Enziansteig (2+)
Juttasteig (C, gefährlich!)
Kanzelsteig (2)
Wagnersteig
(A)
Neuer Mackiesteig (1)
Holzknechtsteig (2-)
Höfleiner Steig (1-, gefährlich!)
Kamerlingsteig (B)
Turmsteig (B, 1-2)
Wildenauersteig (C-D)
Springlessteig
(A)
Hubertussteig (2+)
ZWT-Steig (1-)
Köberlgrat (1+)
Saugrabenflanke (1-)
Zahmer Fuchsensteig (1)
Dreirinnensteig (2+)
Leitergraben (0)
Promenadengrat (0)
Straßenbahnerweg (0, Stellen A)
Krumme Ries (1-)
Bilgeristeig (2-, nicht mehr beg.)
Brandlochsteig (2+, nicht mehr beg.)
Beigartenries (1-)
Fluchtsaugraben
(1)
Frauenlukensteig
(B)
Völlerin
(A und 1-)
Wilde Völlerin - Schlußwand (2+)
HTL-Steig (D/E, 2)
Blutspur (E)
Postlsteig (2+)
Zahmer Fuchslochsteig (1+)
Stollhofer Steilanstieg (1-)
Überbrücklsteig
Römerstraße (0)
Leiterlsteig (A)
Hanselsteig
(A-B)
Alois Hanß Steig (2-)
Ganghofersteig (B/C,C,1+)
Zischkasteig (1-)
Dobrilsteig (A)
Herrgottschnitzerweg (0)
Währinger
Steig (B-C)
Waldeggersteig
(A)
Stangelsteinweg (0)
Krumme Ries (0)
Naturfreundesteig
(A,B,1-)
Madersteig (2)
Jagdsteig (0)
Nördl. Grafensteig (0)
Herminensteig
(1+, Stelle 2-)
Schneidergraben
(1-)
Novembergrat (2)
Krumme Ries (1+)
Bürklesteig (2, Stellen 3-)
Nandlgrat
(1)
Fadensteig
(1-)
Südl. Grafensteig (A)
Weichtalklamm
(A/B, 1-)
Turmstein (C)
Stadelwandgrat (2+ und 3 (A0))
Mariensteig (A-) - Fr.
Haller Haus (A) - Krummbachgraben
Krummholzsteig (A)
Unschwierige Anstiege (max. kurze Stellen A oder 1-)
Waldburgangerhütte (A-) - Saurüssel
Mittagstein
Wasserleitungsweg
Stadelwand-Hochgang, Stadelwandleiten
Ferdinand-Mayr-Weg
Wurzengraben, Schauerstein-Rücken, Schneegraben, Klosterwappen West
Schnellerwagsteig
Steinlehngraben, Ferdinand-Fleischer-Steig, Fadenweg
Kronich-Eisenweg (B)
Camillo-Kronich-Steig (ü. Brandschneide) (A)
Großes Wolfstal (A)
Wachthüttelkamm (A) Gaislochsteig (A-B)
Blechmauernsteig (1-, Stelle 1)
Preintalersteig (1)
Akademikersteig (2)
Wiener Alpenklubsteig (2)
Zimmersteig mit Spielbichlervariante (2, Stelle 3-)
Teufelsbadstubensteig (A-B)
Alpenvereinssteig (A-B)
Gustav-Jahn-Steig (B-C)
Ernst-Graf-Hoyos-Steig (A/B)
Klobenwandschlucht
Peter-Jokel-Steig (A)
Großes Gries (1)
Bärenlochsteig (A-B, 1-)
Wildfährte (A-B, 1)
Zerbenriegelsteig (1-)
Proteststeig (2)
Alpenklubweg (1)
Danielsteig (2-)
Wildes Gamseck (2-)
Gamsecksteig (A-B)
Preinerwandsteig (A-B)
Hans-von-Haid-Steig (B-D)
Malersteig (2+, Stelle 3-)
Karl-Berger Steig (2-)
Königschußwandsteig (C-E, 2+)
Karl-Kantner-Steig (A/B)
Reißtalersteig (A/B)
Gretchensteig (A)
Raxenmäuersteig (A)
Amaliensteig (1+)
Kleines Fuchsloch (1-)
Großes Fuchloch (1)
Bismarcksteig (A-B)
Unschwierige Anstiege (max. kurze Stellen A oder 1-)
Gsolhirnsteig
Törlweg
Holzknechtsteig
Göbl-Kühn-Steig
Waxriegelsteig
Schlangenweg
Martinsteig
Altenbergsteig
Kaisersteig
Kleines Gries
Schüttersteig
Großer Kesselgraben
Rudolfsteig
Semmering
Eselstein (A)
Bucklige Welt
Pfaffenstein, S-Wandsteig (A/B)
Pfaffenstein, Markussteig (A)
Josefinensteig/Gugelgrat (Hochtor) (A, B)
Wenger Steig (Gr. Buchstein) (B/2-)
Naturfreundesteig - Traunstein (B)
Hernlersteig (A/B)
Spitzmauer, Stodertaler-Steig (B)
Warscheneck SO-Grat (A-B, 1-)
Sepp-Huber-Steig (Rotgschirr) (A/B)
Grießkarsteig (A)
Sandling-Klettersteig (Ausseerland) (A/B,1-)
Burgstall-Klettersteig (B, 1)
Hoher Dachstein, Überschreitung (B/C. 2-)Koppenkarstein-W-Grat (B)Ramsauer Klettersteig (A-C)Jubiläumssteig (Eselstein) (C-D)
Letzte Aktualisierung: Sept .04, (c) Harald Sackmaier [DIPS]
KLETTERSTEIG-GRUNDAUSRUSTUNG: einfache Selbstsicherung mit Seilschlaufe und Klettersteig-Karabiner sowie Brust+Sitzgurt.
KOMPLETTE KLETTTERSTEIGAUSRÜSTUNG: Klettersteigset mit Klettersteigbremse in y-Einbindung zur überschlagenden Selbstsicherung (zwei Seilschlaufen zum abwechselnden Einhängen mit je einem Klettersteig-Karabiner), Brust+Sitzgurt, Steinschlaghelm, angepaßtes Schuhwerk (Profilgummisohle).
AUF UNVERSICHERTEN ANSTIEGEN: geg.falls Einfachseil, SU- u. Exp.-Schlingen.
ZUR BEGEHUNG VON KLETTERSTEIGEN
Klettersteige führen in oft sehr steiles, mitunter
senkrechtes oder überhängendes Gelände, das vielfach auch ausgesetzte Passagen
aufweist. Eine der Schwierigkeit angepaßte Selbstsicherung ist unerläßlich. Ist
ein Stahlseil vorhanden, so ist stets ein Karabiner des Klettersteigsets - bei
y-Einbindung jedoch stets beide (Minimierung des Karabinerbruchrisikos) -
in
diesem eingehängt. Beim Umhängen an den Fixpunkten bleibt stets ein Karabiner
eingehängt. Ist kein Stahlseil vorhanden, so müssen andere Versicherungen wie
Klammern, Tritteisen nach Möglichkeit zur Selbstsicherung verwendet werden.
Auch auf Eisenleitern ist stets durch Einhängen der Karabiner in die Sprossen
zu sichern. Das ist zwar aufwendig und zeitraubend, dafür aber sicher. Bereits
Passagen im Schwierigkeitsgrad B können mitunter recht anstrengend sein. Für
höhere Schwierigkeitsgrade ist entsprechende Übung u. Training unerläßlich.
Ab dem Schwierigkeitsgrad B sollte zumindest eine Kletterseiggrundausrüstung
- auch von routinierten Klettersteiggehern - verwendet (und nicht nur mitgeführt)
werden. Zumindest ab dem Schwierigkeitsgrad D geht man überdies im Seilschaftsverband.
SCHWIERIGKEITSBEWERTUNG FÜR KLETTERSTEIGE
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LEICHT: einfache, gesicherte Wege; flache-längere oder senkrechte-kurze Leitern; Eisenklammern; zumeist nicht sehr steiles Gelände; vereinzelte Stellen bereits ausgesetzt; meist auch ohne Sicherungen leicht zu begehen und keine Klettersteig-Selbstsicherung erforderlich.; gute Griffe und Tritte; TRITTSICHERHEIT und SCHWINDELFREIHEIT erforderlich |
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MÄSSIG SCHWIERIG: steileres Felsgelände; teilweise kleintrittige und ausgesetzte Passagen; senkrechte und längere Leitern; Eisenklammern, Trittstifte oder Ketten; manche Passagen anstrengend und kraftraubend; ohne Versicherung 2.-3. SG.; i.a. KLETTERSTEIG-GRUNDAUSRÜSTUNG erforderlich; ev. kurzes Sicherungsseil |
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SCHWER: sehr steiles Felsgelände; großteils kleintrittige und ausgesetzte Passagen; Überhänge mit Leitern und oft weit auseinanderliegende Trittstiften gesichert; oft senkrechte nur mit Stahlseil gesicherte Passagen; teilweise sehr kraftraubend; ohne Versicherung bis SG 4; KLETTERSTEIGAUSRÜSTUNG erforderlich; ev. Seilsicherung |
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SEHR SCHWIERIG: senkrechtes, oft überhängendes Gelände; weitauseinanderliegende Eisenklammern und Trittstifte; sehr ausgesetzter und steiler Fels, i..a. nur mit einem Stahlseil gesichert; Armkraft, turnerische Gewandtheit sowie guter gesamtkörperlicher Trainigszustand sind Voraussetzung; oft Kombination mit Kletterei SG 2 ohne Versicherungen; KLETTERSTEIG-KOMPLETTAUSRÜSTUNG erforderlich; ev. Bergschuhe mit Profil-Gummisohle; SEILSCHAFTSVERBAND |
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EXTREM SCHWIERIG: Angaben wie bei D jedoch mit extremen Anforderungen; kombiniert mit Kletterei; REIBUNGSKLETTERSCHUHE; KLETTERSTEIG-KOMPLETTAUSRÜSTUNG; SEILSCHAFTSVERBAND |
Mit 0 werden alle Wege oder Stellen
ohne klettertechnische Schwierigkeiten bewertet. A- bezeichnet
künstlich angelegte und mit Steighilfen wie Stufen und Geländer
versehene, jedoch stets problemlos begehbare Wanderwege. Für diese ist keine
bes. Ausrüstung erforderlich. Diese Anstiege können i.a.
auch von Ungeübten begangen werden.
Ein angefügtes + oder - bedeuten jeweils den oberen bzw.
unteren Grenzwert eines Schwierigkeitsgrades.
Ungesicherte Stellen werden nach der UIAA-Skala
bewertet. In den unteren Schwierigkeitsgraden wurde jedoch
, wie oft üblich, entgegen der UIAA Def. eine Unterteilung mittels 1-,1,1+,2-,
usw getroffen.
Schwierigkeitsgrad A0,... (künstl. Kletterei)
A0 ist die einfachste Form künstlicher Kletterei. Meist im schwierigen,
ausgesetzten, kraftraubenden Kletterpassagen ab SG 2+, um die Schwierigkeiten
zu minimieren. Haken, sontiges Sichrungsmaterial und das Seil werden als Griff
bzw Tritt zur Fortbewegung verwendet. Eine glatte, trittlose und grifflose Wandstelle
kann prinzipiell in diesem Schwierigkeitsgrad überwunden werden, sofern
die Anbringung und der Grebrauch der zur Fortbewegung notwendigigen künstl.
Hilfsmittel leicht bleibt. Die weiteren Schwierigkeitsgrade des künstl.
Kletterns sind nach UIAA dann A1 bis A4 (extrem schwer).
Nicht verwcheseln: A- mit A0!!
ACHTUNG:
Schlechte Witterungsverhätnisse, insb.Nässe, Schnee und Eis, unvorhersehbare
Ereignisse und dgl. können Wege und Steige, selbst wenn sie mit 0 oder
A- bewertet sind, extrem erschweren oder sogar ungangbar machen. Die Tourenberschreibungen
beziehen sich, wenn nicht anders vermerkt, stets auf trockene, sommerliche bis
herbstliche Witterungsbedingungen. Bei aufziehendem Gewitter sind alle Klettersteige
und exponierte Stellen jeglicher Wege lebensgefährlich und so rasch als
möglich zu verlassen. Steige im Schwierigkeitsgrad A oder 1 sind oftmals
bei winterlcihen Bedingungen bereits sehr ernst zu nehmende alpine Touren. Aber
auch bei sommerlichen Normalbedingungen können auf allen unschwierigen
Wegen unerwartete Gefahren lauern.
ROUTENBESCHREIBUNGEN
Bem.: Alle Anstiege mit fettgedruckter Bezeichnung wurden von mir persönlich
begangen wobei * einen lohnenen
und ** einen äußerst lohnenden Anstieg bezeichnen. Mit ***
sind Anstiege bezeichnet, diese zu begehen eine Reise wert ist.
Neben möglichst objektiver Beschreibung (unter
Zuhilfenahme einschlägigen Führermaterials)
der Anstige habe ich versucht auch besonders meine eigenen persönlichen
Eindrücke aufzunehmen.
Bei den Schwierigkeitsangaben halte ich mich zumeist an den Klettersteigführerführer
von Kurt Schall. Manche Anstige wurden geringfügig höher bewertet.
Alle eingefügten Bilder sind ebenfalls persönlich aufgenommen.
* NASENWEG auf den Leopoldsberg (Wanderweg ohne Schwierigkeiten; tw. "versichert" A-, Var. bis max. 1-)
Einfacher Wanderweg, der in steileren Passagen über Treppen (A-) und mit
Geländer abgesichert vom Kahlenbergerdorf auf den Leopolodsberg (425 m)
fürht.
Anstieg: Durchgehend breiter künstlicher Weg. Hat mit Klettersteigen
im eigentl. Sinn nichts zu tun.
Allerdings besitzt der Nasenweg auf diesen letzten Ausläufer der Alpen, der
steil an die Donau abbricht, eine interessante Wegänderung, einen unmarkierten,
ungesicherten Steig direkt über den Leopoldsberger-Nasengrat. Man verfolgt den
"Normalweg" über die erste Kehre hinaus, bis deutliche Steigspuren abzweigen.
Diese verfolgt man bis zum Gipfel. Zwei Stellen, kleine Stufe und schräge
Rinne, jeweils 0+ bis 1-.
Abstieg: wie Aufsteig oder Weiterweg zum Kahlenberg (484 m, Stefanie-Warte; zuletzt tw. vers. A- (Holzstufen)) und dort ev. mit der Autobuslinie 38 A nach Heiligenstadt. Die S-Bahn Linie S45 bring einem von Heiligenstadt bei Bedarf zurück ins Kahlenbergerdorf. Oder man steigt über den Kollersteig (Abzw. bei der Autobushaltestelle 38A) Richtung Klosterneuburg ab. ImBahnhof Weidling hat man etwa halbstündlich einen S-Bahnanschluß nach Wien.
Talort/Ausgangspunkt: Wien-Kahlenbergerdorf: öffentlich zu erreichen
mit Regionalbussen Richtung Klosterneuburg von Heiligenstadt aus.
ACHTUNG: Die Züge der S-Bahn Linie S 40 halten ab 12.12.2004 nicht mehr
in der Hst. Kahlenbergerdorf!
Material/Ausrüstung: ist nicht erforderlich
Anfänger/Kinder: absolut
unproblematisch und sehr geeingnet.
Kommentar: Der Anstieg auf
Leopoldberg läßt erkennen, daß man tatsächlich auf einen Berg der Alpen steigt,
wenngleich es deren letzter Ausläufer ist. Kaum 20-40 min Fahrzeit vom
Stadtzentrum entfernt hat man (insb. auch Anfänger und Kinder!) hier die
Gelegenheit auch bei schlechter Witterung erste Eindrücke dieser so
faszinierenden Berglandschft der Alpen zu gewinnen, die sich von hier bis an die
Küste des Ligurischen Meeres bei Genua erstreckt. Dieses beliebte Ausflugsziel
läßt sich ideal mit einer Wanderung zum Kahlenberg und/oder einem Heurigenbesuch
in Grinzing (Austobus Linie 38A) verbinden.
LEOPLODSBERG, KLETTERSTEIG (A)
nicht öffentlich zugänglich, dient der Straßen-
bzw. Steinschlagverbauung und Forstwirtschaft.
Einstieg etwas
oberhalb vom Kahlenbergerdorf. Über Stufen und entlang von Seilversicherung
ansteigend.
KOLLERSTEIG (Leopoldsberg, Wanderweg durchwegs 0)
Von Klosterneuburg Weidling auf den Leopoldsberg. Unschwierige, schöne ganzjährig begehbare Route.
Anstieg: Vom Bahnhof Klosterneuburg-Weidling ins Weidling-Tal einwerst, bis zur Straßenabzw. "Höhenstraße" (Ampel, Wegweiser in der Nähe eines Hotels). Nun dem markierten Wanderweg "Kollersteig" zunächst entlang der Straße später durch den Wald ansteigen. Man quert zwei Forststraßen und folgt der Markierung bis zum Parkplatz bei der Endstelle der Autobuslinie 38A. Von dort in wenigen Minuten auf den Gipfel des Leopoldsberges oder aber der Markierung zum Kahlenberg folgend in ca. 10-15 min bis ebendorthin. (Leopoldberg: ca. 45-60 min vom Bahnhof)
Abstieg: entweder über den Waldbachsteig oder den Nasensteig ins Kahlenbergerdorf (Bus) oder wie Aufstieg bzw. über den Josefsteig zurück nach Klosterneuburg.
.Material/Ausrüstung/Anfänger/Kinder:
keinerlei Schwierigkeiten. keien bes. Ausrüstung erforderlich. Rutschgefahr
bei Nässe oder Schneelage.
JOSEFSTEIG (viel Straße, kurz Wanderweg, durchwegs 0)
Ebenfalls von Klosterneuburg Weidling führt der bez. genauso unschwierige Josefsteig zur Josefinenhütte an der Höhenstraße zwischen Leopoldsberg und Kahlenberg. Ein Großteil des Anstieges führt steil aber leider entlang einer Straße durch verbautes Siedlungsgebiet.
Anstieg: Von Klosterneuburg ab der Ampel bei der WeidlingereStraße den Kollersteig nur wenige Meter hinauf. Re. die Sachsengasse (Markierung) hinauf und durch sie bis zum Beginn des Josefsteiges. Am Zwergljoch vorbei erreicht man den Wald. Nach Querung einer Forststraße ziemlich direkt aufwärts bis zur Höhenstraße (Bushst., 38A - nicht tägl. Betrieb, jedoch an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien) und in Kürze zur Josefinenhütte.Weiter entweder auf den Leopoldsberg oder Kahlenberg.
Abstieg: Am raschesten überden Kollerstig nach Klosterneubung-Weidling zurück.
Material/Ausrüstung/Anfänger/Kinder: keinerlei Schwierigkeiten. keien bes. Ausrüstung erforderlich. Nur im oberen Teil im Wald etwas Rutschgefahr bei Nässe oder Schneelage.
* WALDBACHSTEIG und direkte
Anstiege aus dem Waldlgraben (Wanderweg, Var. unmarkierter, ungesicherte
Anstiege 0 bis 1-)
Vom Kahelbergerdorf auf den Leopoldsberg oder Kahlenberg.
Anstieg: Von der S-Bahnstation durch das
Kahlenbergerdorf Richtung Kahlenberg ins Waldbachtal (Wanderweg). Man verfolgt
die Markierung entweder bis zur Höhenstraße (0) oder zweigt vorher re. steil
ansteigend ab. Mind. zwei Var. bieten sich hier an, die beide auf den Leoplodsberg
führen. Die zweite deutliche Steigspur führt steil durch den Wald und über zwei
steilere Stellen (jeweils bis 1- davon eine nette, etwas felsige Rampe) empor.
Schwierigkeitslos gelangt man steil den Spuren folgend zum Parkplatz bei der
Bushaltestelle der Linie 38A.
Absitieg: Über den
Nasensteig (Var. bis 1-) ins Kahlenbergerdorf oder über einen der Steige nach
Klosterneuburg.
Material/Ausrüstung/Anfänger/Kinder: max. 1- (Rampe). Im Abstieg bei Nässe oder Glätte akute Rutsch- und Sturzgefah - aber recht harmlos - entlang der Steigvariante. Ansonsten breiter mark. Wanderweg. Ganzjährig gangaber.
KAHLENBERGER GRAT (ungesicherter Anstieg auf 50° Steilhang, am Grat 1)
Direkter unbez., wegloser Steilhanganstieg vom Waldlgraben (Waldbachsteig) auf den Kahlenberg.
Zustieg: Wie beim Waldbachsteig bis unter
die Steilflanke des Kahlenberges in den Waldlgraben hinein. Ungefähr in direkter
Verbindungslinie zwichen Leopldsberg- und Kahlenberggipfel weist eine grabenartige
Schlucht bergaufwärts ri. Kahlenberg.
Unmittelbar an deren Beginn verläßt man den bez. Wanderweg und überquert den
Bach. Man hält sich li. der Schlucht und folgt den vereinzelten Steigspuren
aufwärts bis zum unteren Beginn des ca. 30 m langen Grates.
Anstieg: In einfacher Kletterei auf einer der beiden Gratrippen (1) aufwärts bis zum Ende des Grates (20 Höhenmeter). Man folgt nun den Steigspuen weiter aufwärts und erreicht nach 115 Schrägmetern einen breiten Wanderweg (bez., Stadtwanderweg 1). Nun entweder über diesen zur Josefinenhütte (0,7 km; Bushaltestelle - Fahrplan beachten!) oder weglos weiter direkt auf den Kahlenberg (Bus: 38A). Will man jedoch sofort wieder ins Kahlenbergerdorf zurück, so kann man über die Eiserne Hand auf genanntem Wanderweg absteigen.
Material/Ausrüstung/Anfänger/Kinder: geeignet für erste Kletterversuche und als Eingehtour. Bei Nässe wie alle Anstiege aus dem Waldlgraben nicht ganz ungefährlich (bis 50° Steilhang, Laub!). Keine Kletterausrüstung erforderlich, Vorsicht: möglichst keine Steine lostreten!
Schon etwas anspruchsvoller als der Kahlenberger Grat, jedoch leider während der Vegetationsperiode meist sehr verwachsen präsentiert sich am etwa gegenübergesetzten Ortsgebiet von Wien der Kalksburger Grat. Die Felsbildungen sind hier schon deutlich höher als am Kahlenberg. Die Kletterei bei der Gratüberschreitung erreicht gerade den Schwierigkeitsgrad 1.
Zustieg: Vom Kalksburger Kirchenplatz "in die Klausen" bis Haus Nr. 26. Re zweigt ein Wanderweg ab. Hier erblickt man bereits die ersten Felsbildungen des Grates.
Anstieg: Immer dem Grat folgend (1- bis 1) tw. sehr verwachsen (jederzeit Umgehungsmöglichkeiten) bis zum letzten mit mehreren Routen gesichertem Aufschwung (kl. Klettergarten). Über diesen (1 bis 5) auf den höchsten Punkt des Grates.
Material/Ausrüstung/Anfänger/Kinder: der oberste Grataufbau ist ein lieber kleiner Klettergarten sowohl für allererste Gehversuche bis zur mittelschweren Kletterei. Die Gratüberschreitung (meist 1-) ist zwar meist sehr verwachsen aber dennoch ein nettes Wienerwaldschmankerl. Für Kinder, die noch nicht an ernsten Kletteranstiegen erprobt sind, ein üppiges Kletter- und Spielgelände, das auch so machen ersten und nicht ungefährlichen An- und Abstieg bietet. Für alle den ersten Schweierigkeitsgrad übersteigenden Routen wird Seilsicherung dringlichst empfohlen.
* BISAMBERG (358m)
Der Bisamberg bildet mit dem Leopoldsberg die Wiener Pforte. Lohnender Aussichtsberg, für die ganze Famile interessant.
Talorte: Bisamberg (192m), Langenzersdorf (170m), Wien-Satmmersdorf
Nordwienersteig (0+)
Vom Bahnhof Langenzerdorf in Ri. Bisamberg, bald der Markierung folgend zunächst
kurz durch den Wald, dann in Kehren über ausgetretene Schuttrinnen im gelichteten
Gelände ansteigend (max. 0+) auf die Elisabethöhe (358m, ca. 45 min. vom Bahnhof).
Abstieg: wie Aufstieg oder entweder a) nach
Bisamberg (Stelle max. 0+: natürl. Treppe, erdig bei Nässe rutschig, kann umgangen
werden) über bez. Weg, bzw. b) über den Czastkaweg nach Langenzerdorf zurück.
Bei Abstiegsvar. a) ist ein Besuch der Lourdesgrotte am Bisamberg zu
empfehlen! Diese Var. eignet sich auch bes. für den Aufstieg!
Längere Var.: Über die Gamshöhe (336m) nach Stammersdorf (mehrere Var.)
Material/Ausrüstung: Für den Nordwienersteig
ist gutes Schuhwerk (tw. alpine Bedingungen: Trekking oder leichtere Bergschuhe!)
unbedingt ratsam.
Besonderheiten: Lagerwiesen und Spielplätze am Bisamberg!
* HERMANNSKOGEL (542
m)
Unschwierige aber schöne Anstiege auf eine der
höchstn Erhebungen des nördl. Wienerwaldes. Duchrwegs ohne Schwierigkeiten
(0).
Talorte: Sieverig (Wien), oder Weidling
(Klosterneuburg)
An-/Abstiege: Von Weidling über dern Gustav
Fischer-Steig durchwegs sanft ansteigend bis
zum Wh. bei der Agneswiese. Nun steil
ansteigend durch den Wald und in Kürze über den bewaldeten Grat zur höchsten
Erhebung des Hermannskogels (Habsburgwarte) (ca. 60 min. von
Weidling). Abstieg wie Anstieg.
oder
von Sievering (Autobus-Endstation der Linie 39A)
über den Holzknechtweg und entwerder gerade aufwärts zum Wh.
bei der Agneswiese oder
li.-haltemd zum Grüß di a Gott Wirt und der
gr. Mark. Folgend auf den Hermannskogel.
Material/Ausrüstung/Anfänger/Kinder:
Keinerlei
klettertechnische Schwierigkeiten.
Persönlicher
Kommentar: Da man mit der Besteigung des
Hermannskogels einen der höchsten Punkte des nörl. Wiederwaldes - und damit der
letzten Ausläufer der Alpen - erreicht habe ich, trotzdem dieser Anstieg
keinerlei klettertechn. Schwierigkeiten aufweist, diese Anstiegsmöglichkeiten
hier aufgenommen. Landschaftlich schön! Von Weidling aus steigt man sehr sanft
und gemütlich an, was insb. dem Erholungssuchenden sehr zuvorkommend ist. Auch
bei schlechterer Witterung ein ideales Ausflugsziel. Für Kinder sehr
geeingnet.
Tourengebiet Klosterneuburg (Wanderwege, 0)
Maria Gugging (*Lourdesgrotte im Wienerwald, Bus) - Schneiderzipf - St. AndräWördern (Bh.) [ca. 1-1,5 Std.]
Maria Gugging (*Lourdesgrotte im Wienerwald, Bus) - Greifenstein (Bh.)[ca. 1,5-2 Std.]
Maria Gugging (*Lourdesgrotte im Wienerwald, Bus) - Hintersdorf - *Hagenbachklamm - St. Andrä-Wördern (Bh.) [ca. 1,5-2 Std.]
Alle Routen sind einfache und gut markierte Wanderwege (natürlich in beiden
Richtungen begehbar). Bestens für Kinder und größere Gruppen
geeignet. Jeweils sehr schöne Wanderungen im Wiederwald um Klosterneuburg
mit guter Bus- und S-Bahnanbindung (Reginalbus von/bis Wien-Heiligenstadt bzw.
Klosterneuburg/Kierling sowie S-Bahn ab/bis St.Andrä-Wördern oder
Greifenstein)
Achtung: An einer Passage in der Hagenbachklamm besteht Steinschlaggefahr!
Alternativen: Das Tourengebiet ist auch für Laglauf und Mountainbiking bestens geeignet.
Judith Kremer Steig (A-) - ***Peilsteinwände (Wandfußsteig) - *Peilsteinklettersteig (A/B)
Von Schwarzensee auf den Peilstein. Unterhalb der großartigen Peilsteinwände zum Peilsteinklettersteig und über diesen zurück zum Peilsteinhaus auf dem Gipfel (716m)
Talort: Schwarzensee (530m)
Zustieg: Von Schwrzensee (Abzw, Parknöglichkeit an der Straße) rot bez. eine Anrainerstraße aufwärts und weiter auf einer Güterstraße bis zum Waldrand. Dort beginnt der Judith Kremersteig.
Anstieg: Durch den Wald steil aufwärts (mehere Stellen A-, Treppen) den Markierungen folgend unmittelbar zum Peilsteinhaus. Von dort (Wegweiser) über unbez. Weg zu den Peilsteinwänden und absteigend (tw. A-) oberhalb der Wände bis zum Beginn des mark.Wandfußsteiges (bei Wegweiser: Peilsteinhaus). Diesen entlang (tw. A-, Geländer) bis zum Cimoneplatzerl. Hierher auch direkter über das Cimone-Couloir (1, Steinschlag!). Auf unbez. Steiglein in nö. Richtung kurz hinauf zum Einstieg des Klettersteiges (Beginn der Stahlseilversicherung). Entlang der Vericherungen (meist A/B, tw. ausgesetzt und ein ganz kurzes etwas ausgesetztes aber unschwieriges Stück nicht durchgehend versichert) in die Scharte zw. Matterhorn und Hauptwand. Über bequemen Steig im Gehgelände am Fuß der Hauptwände entlang (teilw. A-), vorbei an der Teufelsbadstube bis zur Haserlstiege. Über diese (A/B, Leitern) aufwärts und in Kürze zum Ausstieg (großartige Aussicht). In nur wenigen Minuten von dort zum Peilsteinhaus.
Abstieg: Über den Judith Kremer Steig (tw. A-) nach Schwarzensee zurück.
Material, Ausrüstung: Für den Peilsteinklettersteig Klettersteiggrundausrüstung und unbedingt Steinschlaghelm. Ansonsten Wanderausrüstung und gute, feste und hohe Schuhe (tw. erhöhte Rutschgefahr!).
Kinder, Anfänger: sehr gut geeignet. Für den Pelsteinklettersteig ev. zusätzlich ein kurzes Sicherungsseil.
Alternativprogramm: Sehr viele Kletterrouten in den Peilsteinwänden in allen Schwierigkeitsgraden.
HOCHECK, 1037m (Wanderwege, 0)
Mit der Besteigung des Hochecks erreicht man von Wien aus gesehen den ersten 1000er der Nördl. Kalkalpen. Trotzdem fühlt man sich fast wie im Wienerwald. Die Ausicht von dem sich nache des Gipfels erhebenden hölzernen Aussichtsturmes ist durchaus lohnend.
Talort: z.B. Altenmarkt a.d. Triesting (R-Bahn)
Anstieg: Vom Bh. Altenmarkt den bez. Weg 404 über den Mittagskogel bis zum Hocheck-Schutzhaus (ca. 2 Std.) und in wenigen Schritten auf den Gipfel (Aussichtswarte).
Abstieg: Wie Aufstieg oder: Über den Ostkamm wie im Aufstieg zurück bis zu einen Sattel, dann den bez. Weg über die Mittagskogel-Südwiese zum Kienberg (850 m) folgen und weiter von dort abwärts zu einer Schulter, an der sich der Weg an die re. Seite des Kammes wendet. Von dort li. in etwa nördl. Richtung steil und unwegsam abwärts durch den Wald zu einer unbez. Fortstraße, die man bis zurück ins Triestingtal verfolgt. (1.5 Std.)
Material/Ausrüstung/Anfänger/Kinder:
Keinerlei klettertechnischen Schwierigkeiten.
Kommentar: Zu jeder Jahreszeit geeignet. Auch als Schitour!
*** WACHAU
* HIRSCHWAND (Klettersteig, B)
Zwei kurze aber schöner Klettersteige im Dunkelsteinerwald auf die Hirschwand (640 m): Durch die senkrechte SO-Wand (B) und über den SW-Grat (A/B).
Talorte: Rossatz (225 m), St. Lorenz (205 m)
Zustieg: Auf der Donauuferstraße bis 1,3 km westlich von Rossatz. Hier zweigt ein Weg in Richtung "Hirschwand, Seekopf, Waldandacht" ab. Zunächst über eine Privatstraße dann zwei Kehren über eine Forststraße (erste Kehre kann abgekürzt werden) bis zur dritten Kehre. Nun blau bez. auf der Fortsstraße leicht ansteigend zum Rührsdorfer Kreuz und blau bez. weiter bis zur Abzwigung des Hirschwandsteiges (Tafel; ca. 2 Std. von der Donauuferstraße).
Anstieg: Rechts im Wald steil zu einem Kamm und nach re. (blau, grün) zur Hirschwand. An der Einmündung der über den SW-Grat führenden Normalroute (A/B; Tafel "Hirschwandsteig") vorbei auf Steigspuren entlang der Wand zum eigentl. Einstieg (Bez. "H.W.-Steig"). Nun durch einen kurzen Kamin (Trittstifte, B) und mittels Klammern weiter zu beginnender Stahlseilversicherung. Querung (B) nach re. und weiter wieder nach li. (B) zum Gipfel (Steigbuch).
Abstieg: Über den SW-Grat (A/B) absteigen und nun entweder über die Zustiegsroute zum Ausgangspunkt zurück oder aber gelb bez. über die Steinige Ries (Abzw. beim Kamm sw. der Hirchwand) nach St. Lorenz. Alternativ kann man auch über den Seekopf (671 m) zur Zustiegsroute wandern bzw. über den Meurersteig (steil) zur Donauuferstraße absteigen.
Material, Ausrüstung: Für die SO-Wand Klettersteig-Grundausrüstung empfohlen.
Kinder/Anfänger: Sehr gut geeignet.
Kommentar: Zwei ganz kurze Klettersteige auf die 25 m hohe Hirschwand verbunden mit ausgedehnter sehr schöner Wanderung durch den Dunkelsteiner Wald. Insg. für die ganze Familie geeignete und lohnende Halbtagstour (3-4 Std.).
** WIENERWALD
** MÖDLINGER KLETTERSTEIG (Klettersteig, A bis B+, Stellen C)
Mäßig schwerer Klettersteig am re. Ufer der Mödling über den Efeugrat.
Talort: Mödling (215 m)
Zustieg: Durch die Altstadt von Mödling und li. entlang der Bundesstraße Richtung Hinterbrühl nach Unterquerung des Aquädukts auf bequemen Promenadenweg bis direkt zum Einstieg. (Tafel, ca. 15 min. von der Altstadt)
Anstieg:Beginn der Versicherungen (durchwegs Drahtseilversicherung) dir. beim Promendandenweg. Über die Einstiegswand (C, tw. Klammern; diese Stelle kann auch unmittelbar re. auf einem Steiglein durch den Wald umgangen werden) nach re. (A) in eine kl. Scharte (hier mündet die Umgehungsvar ein). Über einen kleinen, aber einfachen Überhang (B) hinweg zur folgenden schrägen Rampe. Diese empor (B) zu einem schönen Quergang (B) . Nun zuerst links vom Grat, dann am Grat (A/B und A) entlang und schießlich absteigen (B) in eine Scharte zwischen den Flesformationen. (Fluchtweg/2. Zustiegsvariante zum/vom re. Mödling-Ufer gleich neben dem orig. Einstieg). Über den zweiten Felsaufschwung shr steil und beinahe überhängend, B/C, tw. Klammern) und weiter empor (B) zu einer ausgesetzten Querung (B) sowie über den folgenden Grat (A/B). Nun im Gehgelängde bis zum letzen gratartigen Felsaufbau. Über diesen (B und A/B) zum Ausstieg. (ca. 45 min vom Einstieg).
Abstieg:Weiter den Steigspuren aufwärts folgend gelangt man zum bez. Wanderweg von Mödling Ri. Burg Mödling. Diesen li. Ri. Mödling (zuletzt über Treppen (A-) steil abwärts) bis zum Mödling-Ufer folgen oder aber re. Ri BurgRuine Mödling.
Ausrüstung/Material:Komplettes Klettersteigset, Steinschlaghelm, ev. Kletterschuhe od. Bergschuhe mit Profilgummisohle.
Kinder: erster Teil bis zum Fluchtweg nur beding geeignet der restliche Anstieg gut geeigenet, jedoch unbedingt mit Seilsicherung.
Anfänger: Der
erste Teil ist nur bedingt geeignet (Seilsicherung sehr empfelhlenswert), der
zweite Abschnitt ist jedoch gut geeignet, wenngleich erste Erfahrungen auf
einfachen Steiganlagen von Vorteil sind.
** HOHE WAND
* WAGNERSTEIG (Klettersteig, A)
Leichter versicherter Anstieg zum W. Eichert Haus bei der großen Kanzel (1052m).
Talort: Oberhöflein
(550m)
Dorthin auch über (tw. mindergut) mark. Wanderweg von der Bahnstation
Unterhöflein.
Zustieg: Vom nördl. oder östl. Ortsende von Oberhöflein den Markierungen (zunächst rot dann gelb) und Hinweistafeln folgend bis zur Vereinigung mit dem blau mark. Grafenbergweg (unschwieriger Wanderweg auf dir gr. Kanzel) und gemeinsam mit diesem etwa 20 bis 25 min. leicht ansteigend aufwärts (ausgedehnter schöner Föhrenwald !). Nun Abzw. Des gelb mark. Wagnersteiges (Tafel). Man steigt nun steiler werdend in Richtung Wandfuß bis man den Wandfußsteig erreicht. Hier beginnt die eigentliche Steiganlage.
Anstieg: Den gelben Wegzeichen folgend entlang einer Schutthalde und in Kehren zu den ersten Versicherungen. Über kleine Wandstuden (Stahleile, Leitern, A) dann rechtshaltend bis unter die steile Wagnerwand. Letzte Felsstufen (tw. vers., A) bringen einem auf das etwas ausgesetzte jedoch breite Wagnerbandl (A) das unmittelbar zum Ausstieg in der Nähe des W. Eichert Hauses führt. (80 bis 120 min. von Oberhöflein)
Abstieg od. Witerweg: Es gibt viele Wandermöglichkeiten am Hochplateau (z.B. Ri. Wh. Postl, Völlerin oder Ri. Waldeggerhaus). Ins Tal gelangt man am bequemsten über dem bem W. Euchert Haus beginnendem bl. Bwez. Grafenbergweg. Der Wagnersteig eingnet sich aber auch gut als Abstiegsweg oder man wandert leicht absteigend bis zum Hubertus Haus und benutzt den rot mark. tw. vers. Springlessteig (kurz A, Stellen 1-) zum Abstieg. Der rot mark. Wanderweg fürt bis zur Hst. Unterhöflein (tw. In der Ortschaft minder gut mark.)
Material/Ausrüstung: es ist keine Klettersteigausrüstung erforderlich.
Anfänger/Kinder: ausgezeichnete Eignung
Persönlicher Kommentar:Landschaftlich
sehr schön. Von der kleinen Bahnstation Unterhöflein geht es fast stetig ansteigend
bis ans nördl. od. östl. Ortsende von Oberhöflein, das sich sehr schön an die
untersten Hänge der Hohen Wand schmiegt. Die Durchwanderung des ausgehdehnten
Föhrenwaldes oberhalb der Ortschaft und der Anstieg bis zum Wandfußsteig nimmt
zwar etwas Zeit in Anspruch ist aber äußerst reizvoll. Der Anstieg selbst durch
diesen Teil der Hohen-Wand ist landschaftlich beeindruckend und einfach. Ohne
Versicherungen würden die klettertechn. Schwierigkeiten kaum den ersten Schwierigkeitsgrad
übersteigen. Der Steig ist mit zahlreichen Versicherungen sehr gut abgesichert.
Auch für Anfänger und Kinder daher rel. Einfach zu begehen.
* SPRINGLESSTEIG (Klettersteig, A, Stellen 1-)
Leichter kurz versicherter Anstieg von Oberhöflein zum Hubertushaus (946m)
Talort: Oberhöflein
(550m)
Dorthin auch über (tw. mindergut) mark. Wanderweg von der Bahnstation
Unterhöflein.
Zustieg: Vom nördl. oder östl. Ortsende von Oberhöflein den roten Markierungen des Springlessteiges (Hinweistafeln: »Springlessteig« bzw. »Hubertushaus«) folgend (zunächst durch shr schönen Föhrendwald !) aufwärts bis man den Wandfußsteig quert.
Anstieg: Aufwärts bis zu den ersten Versicherungen (Stahlseilgeländer, A). Über einige Felsstufen (tw. Versichert, A, ganz kurze Stellen bis 1-) bis unter die Hochfallwand. Eine kurze Eisenleiter (A) und ein breites Felsband (A) bringen rechtshaltend zum Ausstieg am Hochplateau in unmittelbarer Nähe des Hubertushauses. (400 Hm, ca. 1.5 Std. von Oberhöflein)
Abstieg/Weiterweg: Viele Wandermöglichkeiten am Hochplateau. Z.B. über auf die große Kanzel beim W. Eichert Hau. Von dort bietet sich der Wagnersteig als schöner Abstiegssteig an oder aber auch der bl. bez.Grafenbergweg. Auch eine Wanderung zum Wh. Postl und der Abstieg über Frauenlucke (B) und/oder Völlerin (teilw. 1-, Stellen vers. A-) ist interessant. Eine ausgedehnte Wanderung bringt einem auch zum Waldeggerhaus (Naturfeundesteg, Waldeggersteig).
Material/Ausrüstung: es ist keine Klettersteigausrüstung erforderlich.
Anfänger/Kinder:
ausgezeichnete Eignung
* VÖLLERIN (Klettersteig, 0-A, teilw. 1-)
Unschwieriger Anstig von Stollhof auf die Hohe Wand zum Wh. Postl (892m).
Ausgangspunkt: "Sonnenuhr-Parkplatz" bei der der ersten Kehre der
Hohe-Wand-Mautstarße.
Zustieg: Der Bezeichnung "Völlerin" folgend (Auf
Weg.Bez. grün achten!), über eine Wiese und Geröll zum Wandfuß. Hier
Abzw. "Völlerin"
Anstieg: vom Parkplatz über die Wiese aufwärts und
über Geröll unter die Wände des Milak-Klettergarten. Hier
(etwas li.) Abzw. Des grün mark. Steiges »Völlerin« (Tafel). Weiter zunächst
über Geröll und über kurze Versicherungen (A) bis man nach ca. 15 min eine
kleine Felsschlucht erreicht. Ein Durchschlupf hinter einem Felsen bildet den
Weiterweg und man erreicht die Abzw. des bl. mark. Frauenluckensteiges (B).
Die grünen Markierungen der Völlerin führen
re. Weiter aufwärts und zuletzt in einigen Kehren (tw. Vers. A) zur Hochfläche
in der Nähe des Wh. Postl (892m, ca. 40-60 min vom Parkplatz)
(Bei der
letzten Kehre Abzw. eines Steigleins, das zum ÖTK-Klettergarten
führt)
Der gesamte Anstieg ist unschwierig: einige
versicherte Stellen A, teilweise 1-
Abstieg: wie Aufstieg oder über andere bez. Wege. ACHTUNG: über die blau bez. Wegmarkierung gelant man li.-haltend vom Ausstieg der Völlerin zum"Frauenlukensteig" (B) (Vergleichsweise schwieriger Abstieg; Klettersteiggrundausrüstung sehr zu empfehlen!)
Material: Klettersteigset nicht erforderlich.
Anfänger, Kinder: sehr geeignet.
** FRAUENLUKENSTEIG (Klettersteig, B+)
Kurzer mäßig schieriger Anstieg auf die Hohe Wand von Stollhof aus.
Ausgangspunkt: s. Völlerin
Zustieg: wie Völlerin
bis zu markanter Engstelle (Durchschlupf hinter einem Felsen) folgend, dann
links; bl. Pfeil am Einstieg unterhalb des
markanten Höhleneinganges.)
Anstieg: Mittels Klammern und Verstrebungen mäßig schwierig über die steile Wand empor (B+). Querung nach links (Stahlseil) zum Eingang des Höhlenschachtes (hier: Wandbuch). Nun die 15m hohe seknrechte Leiter etwas ansträngend (B+) zum Ausstieg. Über bl. bez. Weg zur Hochfläche und re.-haltend bis zur Vereinigung mit der Völlerin.
Absteieg: über Völlerin oder andere bez. Wege nach Stollhof.
Material: Klettersteiggrundausrüstung
Anfänger: recht gut geeignet, ev.jedoch Sicherungsseil!
Kinder: geeignet bei enstpr. Sicherung.
FLUCHTSAUGRABEN (unvers. Felsensteig, meist 1-, Stellen 1)
Relativ leichter aber tw. mühsamer Anstieg auf die Hohewand-Hochfläche unweit von Völlerin und Frauenlucke.
Ausgangspunkt: s. Völlerin
Zustieg: wie Völlerin bis zum Wandfußsteig. Dort wenige Schritte auf diesem nach links bis zum Einstieg (Aufschrift FSG, Beginn der roten Punktmarkierung).
Anstieg:Über die ersten Felstufen den roten Farbzeichen folgend (1) in den den Fluchtsaugraben und diesen entlang (zumeist 1-, Stellen 1) Weiter oben aus dem Graben heraus nach re. und über schrofiges Gelände (1-) bis zum Ausstieg des Frauenluckensteiges aus dem Höhlenschacht. Nun gemeinsam mit diesem ohne weitere Schwierigkeiten auf die Hochfläche. (ca. 45-60 min vom Einstieg)
Material, Ausrüstung:Steinschlaghelm
Anfänger:gut geeignet. Ev. kurzes Sicherungsseil
Kinder: geeignet aber nicht allzu reizvoll. Recht mühsam.
Bemerkungen: Der Steig eignet sich auch für den Abstieg. Jedoch
gestaltet sich dieser insb. im Graben sehr mühsam. Über längere Passagen erdig
und mit Laub bedeckt. Permanente Rutschgefahr insb. bei Nässe. Daher nicht
ungefährlich. Nur im untersten Teil kurze etwas ausgesetzte Passagen.
ÖTK KLETTERGARTEN
Klettergarten unweit des Ghf. Postel knapp unterhalb der Hochfäche der Hohem Wand
BLUTSPUR (Klettersteig, E und C-D, zu Beginn eine Stelle 3+)
Sehr schwieriger, kurzer Klettersteig im ÖTK-Klettergarten.
Zustieg: Von Stollhof über die Völlerin
(A) bis zum ÖTK-Klettergarten kurz vor dem Erreichen der Hochfläche.
Abzw. Steigspuren nach re., an einer Sickerhöhle und dem Einstieg zur Wilden
Völlerin (3-) vorbei bis zum Einstieg.
Anstieg: Über eine Kletterstelle (3-) zu beginnender Stahlseilversicherung und diese ansträngend (D) zur Hochfläche.
Material/Ausrüstung: Komplettes Klettersteigsett, Steinschlaghelm (Im gesamten Bereich des ÖTK-Klettergartens herrscht akute Steinschlaggefahr, insb. durch startende Paragleiter !!), Kletterschuhe von Vorteil!
Anfänger/Kinder: Ungeeignet
HTL-Klettersteig (Klettersteig, C-D/E, zu Beginn 3-, dann Stellen 1 und 2)
Sehr schwerer Klettersteig vom MILAK-Klettergarten zum ÖTK-Klettergarten
Zustieg: Wie zur Völlerin, am Wandfußsteig jedoch kurz nach re, bis zum Einstieg.
Anstieg: Die erste Seillänge ist nicht versichert ("Steig derzeit gesperrt"). Über sie in mäßig schwieriger Kletterei empor zu den ersten Versicherungen. Dann äußerst mühsam und schwer bis knapp unterhalb der Hochlfäche (durchwegs C und D) und in Kärze zum ÖTK-Klettergarten und zum Einstieg der Blutspur (D, 3+), die einem dir. auf die Hochfläche bringt.
Material/Ausrüstung: Komplette Klettersteigausrüstung, Helm, weiters ev. Einfachsel, SU-Schlingen, Expr. Schlingen, Kletterschuhe
Anfänger/Kinder: Absolut ungeeignet!!
* HANSELSTEIG (Klettersteig, A und A/B, eine Stelle B/C)
Interessanter mäßig schwieriger Klettersteig von Loderhof (505 m, nordöstl. von Stollhof) zum Hanselsteighaus (unbewirtschaftet) nahe dem Kohlröserlhaus(ca. 800 m).
Zustieg: wie bei Völlerin bzw. Frauenlucke nach Stollhof (459m) und von dort entlang der Straße nordöstl. Nach Loderhof. Hierher auch über Gaaden. Von Loderhof aus auf mark. u. beschildertem Weg (»Hanselsteig«) zunächst durch den Wald zuerst flach dann aber sehr steil werdend ansteigen zuletzt über ein Geröllsetiglein zum Einstieg.
Ansteieg: Über eine Rampe (beidseitig Stahlseilsicherung, A/B) linkshaltend aufwärts auf ein breites Felsband re. ins Karnitsch-Stüberl (Platz bei großer Nische mit Höhlenschacht). Nun unter Überhängen nach li. Queren (A) und über eine kleine Holzbrücke und weiter aufwärts zu einer kaminartigen Felsschlucht. Durch diese über eine kurze schräge Leiter und Verstrebungen (A/B) und eine längere leicht überhängende Leiter (B/C)durch den Hanselkamin. Aus der Schlucht heraus über Klammern und Stifte auf einen Absatz (A). Re. haltend und um eine Ecke queren (durch Holzbrücke »entschärft«) und in Kürze zum Ende der Versicherungen. In wenigen Minuten nun zum Hochplateau beim Hanselsteighaus. Entlang der Straße erreicht man in knapp 15 min das Kohlröserlhaus.
Abstieg/Weiterweg: Der Anstieg eignet sich auch gut als Abstiegsmöglichkeit. Oder über das Hergottschnitzerhaus (826 m) und dem mark. Wanderweg zurück nach Loderhof. Zu empfehlen ist auch eine Wanderung zum Wh. Postl und ein Abstieg über Völlerin (tw. Vers. A, Stellen 1-) oder Frauenlucke (B)/untere Völlerin (1-, kurze Stellen A) nach Stollhof.
Material/Ausrüstung: Insb. im Abstieg Klettersteiggrundausrüstung für die Durchsteigung der kaminartigen Schlucht brauchbar.
Kinder: prinzipiell ganz gut geeingenet. Ein kurzes Sicherungsseil ist sehr ratsam.
Anfänger:keine ganz einfache Steiganlage jedoch gut geeignet um erste Erfahrungen im steileren Felsgelände zu machen. Klettersteiggrundausrüstung od. Kurzes Sicherungssel sehr zu empfehlen.
Persönlicher
Kommentar: Sehr reizvoller und beeindruckender
Steig, den ich erstmals im Abstieg begangen hab. Insb. in Komb. Mit einem
anderen Hohe-Wand Klettersteig(z.B. Frauenlucke) oder
einer Plateauwanderung -Überwquerung (zB. Zum Waldeggerhaus mit Abstieg
durch die Gr. oder Kl. Klause nach Waldegg) ein schönes
Unternehmen.
** WÄHRINGER-STEIG (Klettersteig, zunächst C, dann A
und B)
(vormals: Toni-Baltzarek-Steig)
Kurzer aber sehr ausgesetzter, kühner und steiler Klettersteig.
Ausgangspunkt: Dreistetten (525m)
Anreise: mit der Bahn bis Hst. Dreistetten, von dort bez. Wanderweg Richtung Dreistetten bis Abzw. zur Einhornhöhle. Ebenso vom Bahnhof Ober Piesting auf großteils bez. Wanderwegen erreichbar.
Zustieg: von Dreistetten bzw. bei Abzweigung auf dem Wanderweg nach Dreistetten von der Bahn-Hst. auf bez. Wanderweg Richtung Einhornhöhle. Ca. 40 Hm aufwerts zu Weggabelung (Wegweise: Währingersteig) und in Kürze zum Einstieg.
Anstieg: Über die steile Einstiegswand mittels Stahlseil und Klammern sehr steil und ausgesetzt zunächst gerade (C) dann rechtshaltend (C) aufwärts schließlich wieder gerade aufwärts (C) zu Stand auf auf überdachten Band bei einer kleinen Höhle.(A) . Über das schmäler werdende Band zu einem Felszacken, der mit der Überdachung des Bandes eine höhlenartige Nische bildet (Wandbuch). Nun durch einen recht engen Durchschlupf in die Wand hinaus (gute Tritte) zu äußerst ausgesetzter, kurzer Querung (B, nur Stahlseil) zu einer senkrechten ca. 10m hohen Eisenleiter (B). Über diese in geneigterem Gelände (zunächst B) in einem Bogen (erst A/B dann A) zum Ausstieg.
Abstieg: Linkshaltend an Bankerln vorbei zu einer Weggabelung. Links
auf versichertem Steig (A-) an der Einhornhöhle vorbei zuück zum
Wanderweg. oder jedoch:
Weiterweg: von der Weggabelung nicht zur
Einhornhöhle absteigen sonderm auf rot bez. Weg oder über den in Kürze
abzweigenden Drobil-Steig (A, blau bez.) zum
Herrgottschnitzer-Haus. (30 min). Abstieg vom Herrgottschnitzerhaus über
den Zischkasteig (kurz 1-) zurück nach Dreistetten.
Variante: Vom
Herrgottschnitzerhaus über den Zischkasteig zum Ganghofersteig (C).
Material: komplettes Klettersteigset, ev. ein Sicherungsseil
Anfänger: wenig geeignet und nur im Seilschaftsverband.
Kinder: kaum geignet, nur mit Sicherungsseil!
** NATURFREUNDESTEIG -
Kleine Klause (Klettersteig, A und B, Stellen 1-)
Anstieg von Dürnbach (477m) bei Waldegg (402m) auf die
Hohe Wand in der Nähe des Waldeggerhauses (1000m). Auf ca. 60 Hm versichert.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei Transformator-Häuschen
im Dürnbachtal bzw. GH. »Nazwirt« kurz nach der Ortschaft Dürnbach.
Hierher auch auf mark. Weg entlang der Straße vom Bahnhof »Waldegg«
aus.
Zustieg: vom Transformatorhäuschen auf grün/rot
mark. Weg (Tafel!) aufwärts bis zur Abzw. des grünmark. Weges links. Diesen
entlang bis zur Verweinigung desselben mit dem rot mark Wanderweg von GH
Nazwirt. Gemeinsam mit diesem weiter aufwärts bis zu den ersten Versicherungen
(ca. 30 min vom Transformatorhäuschen).
Anstieg: Über eine Wandstufe hinweg (Klammern
A+, Vereisungsgefahr !) in eine Felsrinne (Klammern, Griffeisen, B) zu einer
Nische mit Steigbuch. Links hinaus in einen Geröllkessel und damit zum Ende
der versicherungen. Nun die Schlucht bzw. deren grabenartige Frortsetzungs empor
(Stellen 1-) entlang des mark. Weges bis an die Hochfläche ansteigen. Über eine
große Lichtung gelangt man in Kürze zur Hohen-Wand-Straße. Auf dieser
weiter in nö. Ri. zu bl. Bez. zum Waldeggerhaus (1000m). Ca. 1.5 h von Dürnbach.
Abstieg: Entweder über die Krumme Ries
(Beginn der grünen Wegmarkierungen etwas südl. des Waldeggerhauses, Tafel) oder
über den Waldeggersteig (Große Klause). Der Naturfreundesteig
eignet sich auch gut als Abstiegsweg, wenngleich kurz etwas schwieriger als
der Waldeggersteig.
Material/Ausrüstung:Klettersteiggrundausrüstung nicht
zwingend notwendig aber bei Bedarf empfehlenwert (insb. im Abstieg oder bei
schlechten Bedingungen).
Kinder/Anfänger: sehr gut geeigenet, jedoch
mit kurzem Sicherungsseil.
** WALDEGGERSTEIG -
Große Klause (Klettersteig, A)
Einfacher
aber sehr reizvoller Anstieg von Dürnbach (477 m) durch die große Klause
zum Waldeggerhaus (1000 m).
Ausgangspunkt:Dürnbach - Ortsmitte
bei der Abzw. einer asphaltierten Privatstraße.
Zustieg: Die Privatstraße bis zur
ersten Kehre empor. Hier Abzw. des blau bez. »Waldeggersteiges« und auf diesem
in Kürze zu den ersten Versicherungen.
Anstieg: Durch die Schlucht über mehrere
vers. Felsstufen (Leitern, A, eine Stelle A+) in den Saugraben. Durch
Wald unschwierig bis zum Waldeggerhaus (1.5 - 2 h von Dürnbach)
Abstieg: über die grün
mark. »Krumme Ries« beginend
etwas südl. des Waldeggerhauses oder lohnender über den Naturfreundesteig
(kl. Klause).
Material/Ausrüstung: Es ist keine
Klettersteigausrüstung zwingend notwendig.
Kinder/Anfänger: sehr gut geeignet, ev.
Mit kurzem Sicherungsseil.
Persönlicher
Kommentar: Der Anstieg zählt gewiß zu den schönsten
Steigen der Wiener Hausberge und bildet mit dem Naturfreundesteig eine ideale
Kombination. Auch eine Plateauüberschreitung unter Einbeziehung eienes anderen
Hohe-Wand Steiges wird zu einem schönen Unternehmen verhelfen.
*** SCHNEEBERG
** HERMINENSTEIG (1+, Stelle 2-)
Landschaftlich
großartiger Anstieg vom Mieseltal auf die Hochfläche des Schneeberges in
der Nähe des Damböckhauses.
Der Anstieg besteht aus zwei Teilen,
dem unteren (1, Stelle 2-) und dem oberen Herminensteig
(Stellen bis 1+), die auch getrennt voneinander begangen werden können.
Ausgangspunkt: Schneebergdörfl (719 m), ca. 4km vom Bahnhof Puchberg/Schneeberg entfernt.
Zustieg: Man verfolgt die gelbe Markierung ins Mieseltal bis zur Abzweigung des Herminensteiges (Tafel, ca. 30 min vom Schneebergdörfel). Nun relativ steil durch den Wald li. neben einem Schotterfeld bis zu einer Felswand empor über der eine Schlucht erkennbar wird. (Bez. "Herminensteig, 1884").
Anstieg: Über die Felsstufe empor (1+) in eine Nische und über ein
grasiges Band nach re. (1), sogleich aber wieder nach li. in den Schluchtgrund
hinüber (WB: Stempel - Puchberger Wandernadel, Route 13).
Nun setzt li. eine
steile, rißartige Rinne (2-) an, die auf ein schmales, bald aber breiter
werdendes Band (1) führt. Diesem folgend betritt man wieder die Schlucht. Nun
noch ein Stück die Schlucht empor, dann aber nach re. in den Wald und ohne
weitere Schwierigkeiten bis zum nördl. Grafensteig empor (2,5 Std. vom
Schneebergdörfl)
Man verfolgt den nördl. Grafensteig ca. 15 min nach
re. bis vor der nächsten markanten Geländekante der obere Herminensteig
abzweigt, der auf die Hochfläche führt. Will man jedoch ins Tal absteigen, so
noch weiter entlang des nördl. Grafensteiges bis zur Abzw. des bez.
Schneidergrabens, der am raschesten ins Tal zurückführt.
Steigt man
allerdings über den oberen Herminensteig weiter an, so geht es zunächst in
Kehren durch lichten Kampfwald und Latschen in Kehren empor, dann mühsam über
Schutt bis zu den ersten Felsen. Mit einigen Abweichungen entlang des
blockigen Gratverlaufes (Stellen bis 1+, Markierung beachten!). Höher oben wird
einem turmartigen Felsblock re ausgewichen. Schließlich von einer Scharte kurz
nach li, und gerade zum Franz-Josef-Steig empor, der li. zum Hotel
Hochschneeberg (Zahnradbahn-Bergstation) führt. Geradeaus aber gelangt man
in Kürze auf die Hochfläche in der Nähe des Damböckhauses. (ca. 1,5 bis 2
Std. vom nördl. Grafensteig).
Abstieg: Am schnellsten über den blau bez. Schneidergraben ins Schneebergdörfl zurück oder über die Station Baumgartner der Zahnradbahn zum Kaltwassersattel und durch das Mieseltal zurück (2-3 Std.)
Material/Ausrüstung: es ist i.a. keine Kletterausrüstung erforderlich, ev. kurzes Sicherungsseil insb. im Abstieg.
Kinder/Anfänger: Seilsicherung mittels kurzen Sicherungsseiles empfehlenswert. Der gesamte Anstieg ist sehr lang und teilw. mühsam!
Kommentar: Lohnender Anstieg auf den Schneeberg, der nette i.a. leichte Kletterstellen aufweist. Teilweise etwas brüchig und daher nicht ungefährlich! Die Kletterstelle des unt. Herminensteiges kann auch durch den Wald umgangen werden (insb. im Abstieg).
* Unterer Schneidergraben (1-)
Seichter Waldgraben, vor allem im oberen Teil durchwegs viel Geröll und
Schutt. Stellt eine ideale Abstiegsvariante vom Grafensteig ins
Schneebergdörfl dar.
Bei Schneelage u.U. gefährlich. Bei günstigen
Verhältnissen mit Skiern befahrbar.
Ausgangspunkt/Talort: Schneebergdörfl bei Puchberg am
Schneeberg
Anstieg: Vom Schneebergdörfel an der Abzw. des Zustieges zur Breiten Ries beim Schwabenhof vorbei und geradeaus am Waldrand bis zu einer Quelle. Nun dem bl. bez. Weg durch den Waldgraben zumeist am linken Grabenrand höher oben meist über Geröll bis zum nördl.Grafensteig.
Abstieg: Den Grafensteig Ri. Station Baumgarner zum Kaltwassersattel und über das Mieseltal zum Ausgangspunkt zurück.
Material/Ausrüstung: keine Kletterausrüstung; jedoch feste hohe Bergschuhe.
Kinder/Anfänger: gut geeignet
Kommentar: Rascher Abstiegsweg vom nördl. Grafensteig ins Schneebergdörfl durch einen Waldgraben und unten an schönen Weiden am Waldrand bis ins Scheeberdörfl.
* Oberer Schneidergraben (1-)
Obere Verlängereung des unteren Schneidergrabens. Karähnliche
Schlucht, die auf die Hochfläche in der Nähe des Damböckhausesführt.
Bei
Schneelage oder ungünstigen Witterungsverhältnissen äußerst gefährlich. Bei
günstigen Verhältnissen mit Skiern befahrbar.
War früher blau markiert.
Zustieg: Über den unteren Schneidergraben oder über das Mieseltal und den nördl. Grafensteig.
Anstieg: Vom nördl. Grafensteig (Tafel mit Warnung) in den Talhintergrund hinein zwischen den von re. und li. herabziehenden Schuttfeldern zu isolierten Wandeln. Gerade aufwärts zu einem Türmchen. Um dieses herum und neben einer Schttrinne zu höher gelegenen Felsen. Schräg re. zum Plateaurand nahe dem Damböckhaus.
Abstieg: Am einfachsten über das Hotel Hochscheeberg zur Station Baumgarner zum Kaltwassersattel und über das Mieseltal zum Ausgangspunkt zurück.
Material/Ausrüstung: keine Kletterausrüstung; jedoch feste hohe Bergschuhe
Kinder/Anfänger: bedingt geeignet. Weg ist nicht mehr markiert.
** Novembergrat (meist 1- bis 1 zwei Passagen bis 2)
Ungesicherter Anstieg auf der unmittelbar an den Schneidergraben angrenzenden Gratrippe zur Hochfläche. Eine rote Punktmarkierung weist von der "Sitzstatt" am Grafensteig den Weg. Der Anstig zum Grat ist auch vom Schneidergrab aus möglich, jedoch stark mit Latschen verwachsen und schwer auffindbar.
Zustieg: Durch den unteren Schneidergraben bis zum Grafensteig. Auf diesem nach re. zur Sitzstatt, wo die rote Punktmarkierung beginnt Oder aber man überquert überquert de n Grafensteig und steigt durch den oberen Schneidergraben weiter, bis man zu einer breiten Latschengasse gelangt. Diese rechts aufwärts auf den Gratrücken in Ri. eines markanten von weiten sichtbaren kegelförmigen Turmes neben dem ein kleiner Turm aufragt. Dort trifft man auf die rote Punktmarkierung.
Anstieg: Entlang bzw. re. des Grates der Punktmarkierung folgend (1- bis 2) auf die Hochfläche.
Material/Ausrüstung: Alpine Grundausrüstung, feste hohe Bergschuhe.
Kinder/Anfänger: geeignet ab etwa 14 J; kurzes Sicherungsseil.
Abstieg: am raschesten durch den Schneidergraben oder aber über die Hst. Baumgartner.
Landschaftlich lohnender Anstieg auf breitem Gratrücken von der Ferdinand-Bürkle-Rettungshütte auf den Nordrücken des Kaisersteins.
Talort: Schneebergdörfl bei Puchberg am Schneeberg
Ausgangspunkt: Ferdinand-Bürkle-Rettungshütte am nördl. Grafenstig. Hierher gelangt man vom Schneebergdörfl auf bez. Weg Richtung Breite Ries (ca. 2h vom Schneebergdörfl).
Zustieg: Afwärts zur Hasenriegelhütte, ab hier blau bez. über einen Kamm und einfache Schrofen zu den ersten felsigen Gratbidungen.
Anstieg: Zunächst in eine Scharte hinab und nach re. unter niedrigen
Wänden zu einem Parallelgrat. Durch die folgende gestufte Rinne in eine Nische.
Von hier zunächst re. des Grates dann auf diesem sowie über kleine Felsstufen zu
einem Wandl. In einer re-li-Schleife auf den Grat, der hier bereits zu einem
breiten Rücken wird.In Kehren über Schutt auf einen Absatz (Steigbuch). Über den
steilen Rücken bis zu einer turmartigen Felsbildung und von dieser in eine
Scharte hinab. Von dieser über Schrofen re hinaauf, bis man die Hochfläche
betritt.
Über den Nordhang des Kaisersteins gelangt man in Kürze zur
Fischerhütte bzw. auf das Klosterwappen (2076m).
Abstieg: a) zum Hotel Hochschneeberg und dann zur Station
Baumgartner absteigen. Nun zum Kaltwassersattel und von diesem
nach li. gelb bez. durch das Mieseltal ins Schneebergdörfl
zurück.
b) über den oberen Herminensteig (1+) absteigen. Nun entweder über
den unteren Herminensteig (2-) oder den unteren Schneidergraben (1-, Geröll) ins
Schneebergdörfl zurück
Material/Ausrüstung: Es ist i.a. keine Kletterausrüstung erforderlich.
Kinder/Anfänger: Absolute Trittsicherheit erforderlich. Teilweise etwas ausgesetzt. Sicherungsseil empfehlenswert.
Kommentar: Schöner und relativ einfacher Anstieg der einen relativ rasch die Fischerhütte bzw. das Klosterwappen erreichen läßt. Im Gesamten lohnend.
Beliebter und lohnender Anstieg durch die Fadenwände von der Sparbacherhütte zur Fischerhütte.
Talort: Losenheim (871 m) bei Puchberg am Schneeberg
Zustieg: Von Losenheim auf den grünen Rücken des Fadens zur Sparbacherhütte (1248 m). Dann durch Wald, später Latschen und Schutt einem Kamm folgend zum Einstieg.
Anstieg: Unter Wänden re. zu einer Schlucht. Diese empor und weiter re. auf einen Kamm. Diesen überqueren über ein Schuttfeld bis unter die folgende glatte Wand. Nach re. in eine steile grasige Rinne. Durch sie an den oberen Rand der Fadenwände. Oberhalb dieser über eine steile dann sich verflachende Abdachung zur Fischerhütte (2049m).
Abstieg: wie Anstieg oder Ri. Kuhschneeberg und über den Fadenweg nach Losenheim zurück.
Marerial/Ausrüstung: Es ist i.a. keine Kletterausrüstung erforderlich.
Kinder/Anfänger: Bedingt geeignet. Absolute Trittsicherheit erforderlich. Sicherungsseil empfehlenswert.
Beeindruckender Anstieg durch die vom Weichtalhaus (547m) (oberhalb von Kaiserbrunn an der Schwarza) durch sich aneinanderreihende Klammen zur Kientalerhütte direkt unterhalb des Turmsteins (Turmsteingipfel: 1416 m)
Ausgangspunkt:
Weichtalhaus (Bushaltestelle, Parkplatz). Hierher mit der Südbahn und Bus
oder mit dem PKW von Gloggnitz über die Bundesstraße durchs Höllental bis etwas
über Kaiserbrunn hinaus. Am besten aber bei Anreise mit der Bahn mit dem Fahhrad
vom Bahnhof Payerbach-Reichenau ins Höllental direkt zur Weichtalhütte.
Anstieg: Vom Weichtalhaus der Markierung in die Klamm folgend sofort
zu den ersten Versicherungen (A-, völlig harmlos) und hinein in einen Graben,
der nach ca. 25 min Gehzeit zu einer sich verengenden Schucht wird Der Anstieg
erfolgt immer dem Bett eines im unteren Teil oft recht ausgetrockeneten oder
kaum wasserführenden Baches. Nun durch sich aneinanderreihende Klammen hindurch,
immer dem Verlauf des Wasserlaufes (oben oft Nässe, Rutschgefahr!) oftmals im
Bachbett oder dieses immer wieder querend, diesem folgend
sind einige Kletterstellen (1-) und kleinere Wandstufen (meist A, zwei Stellen
B, Ketten, Leitern, Tritteisen) zu überwinden. Über eine der oberen Wandstufen
ergießt sich, wenn derBach entsprechend viel Wasser führt, ein kleiner Wasserfall
über eine kleine Felsstufe (gut versichert, A/B, Rutschgefahr!). Ohne große
Schwierigkeiten erreicht man eine Forstraße, in die etwas unterhalb der Ferdinand-Mayr-Weg
(ebenfalls vom Weichtalhaus, 0+) einmündet. Nun verfolgt man die Forstraße wenige
Meter, bis der mark. Weg zur Kientalerhütte an der Jakobsquelle ansetzt.
Diesen folgend zunächst über etwas felsiges Gelände dann durch steileren Wald
und zuletzt auf einem schönen bewaldeten Rücken direkt zur Kientalerhütte.
Hier beginnt neben der WC-Anlage der Hütte direkt der
versicherte Aufstieg auf den sich neben der Hütte aufragenden Turmstein
(Kletterfelsen mit vers. Steiganlage C, ca. 10 min. zum Gipfel). In ca, 1.5 - 2
Std. ist der Schneebergipfel (Klosterwappen, 2076m) erreichbar-
Abstieg: Wie Anstieg oder über den bez. Ferdinand-Mayr-Weg ab
der Jakobsquelle zum Weichtalhau (ca. 1,5 Std.)
Material/Ausrüstung: Gute Trekking- oder Bergschuhe (Rutschgefahr in der Klamm!), Klettersteigausrüstung nur für den Turmsteinklettersteig (C).
Kinder/Anfänger: Sehr gut geeignet. Kurzes Sicherungsseil hilfreich.
Der neben der Kienthalerhütte (1380m) etwa 40 m aufragende Felsgipfel ist ein krönender Höhepunkt eines Anstieges aus dem Höllental oder einer Umrundung des Schneeberges über die beiden Grafesteige. Auch im Auf- oder Abstieg zum/vom Klosterwappen ins Höllental kann er noch als lohnder kurzer Klettersteig sozusagen mitgenommen werden und für ein kleines, nettes Kletterabenteuer sorgen. Trotz der geringen Höhe von nur 40m und kurzen Kletterzeit solle dennoch auf eine Klettersteigausrüstung nicht verzichtet werden.
empfohlener Ausgangspunkt: Jakobsquelle unmittelbar oberhalb des Ausstieges aus der Weichtalklamm (Wegkreuzung mit dem Ferdinand-Mayr-Weg).
Zustieg: Von der Quelle auf mark. Wanderweg zunächst
etwas felsig dann durch den Wald auf den vom Turmsteingipfel herabziehenden
bewaldeten Rücken. Etwas höher oben erblicktz man schon den Turmsteingipfel.
(Dieser ist auch bereits vom F. Mayr Weg unterhalb der Quelle gut sichtbar.)
In weigen Minuten am Turmstein unten vorbei und zur Kienthalerhütte. Von
dort an die Ost-Kante des steil aufragenden Turmsteins.
Anstieg: Über die Einstiegswand (B, Tritteisen, Kette) empor. In einem Bogen (A/B) zu einer 5m hohen Verschneidung (Schlüsselstelle, C, mit Klammern, Kette gut gesichert). Durch diese zur Gratkante empor. Über die sich zurücklehnende Gratkante (zunächst noch kurz B dann A) auf den Turmsteingipfel. (10-15 min von der Kienthalerhütte).
Abstieg: Nur über die Ansteigsroute (C) möglich!
Hinweis: Die übrigen auf den Turmstein führenden Kletterrouten sind oft brüchig und werden fast nicht mehr begangen. Von einem zweiten, alten Klettersteig auf den Turmsteig sind kaum noch Spuren zu finden.
Material, Ausrüstung: Klettersteigausrüstung
Kinder/Anfänger: Nur sehr bedingt geeignet. Erfahrung auf Klettersteigen im SG. B erforderlich, um sich an diesen Klettersteig heranzuwagen. Daher nichts für absolute Anfänger. Für Kinder ist zusätzliche Seilsicherung zu empfehlen.
** ALPENVEREINSSTEIG (Klettersteig, A/B, Stellen B)
Äußerst langer Steig über den höchsten Teil der Loswand zur
Höllentalaussicht auf dem Raxplateau.
Zu Beginn eine 60 m hohe
eindrucksvolle Leiterkonstruktion. Viel Gehgelände. Teilweise ausgesetzt.
Querung einiger Steilrinnen (ev. Schneelage! -> Pickel und Steigeisen
erforderlich.)Zustieg: Über die Schönbrunnerstiege (A) ins große Höllental bis
in den Talgrund stets in Richtung "Gaislochsteig"
(orange) bis dieser re.
über ein Schotterbett abzweigt. Zustieg (blau) nun über Geröllfelder zm Eistieg
(Tafel, Eisenleiter).
Ansteig: Über die 60m hohe Leiterkonstruktion in Kehren (Plattformen an den
Umkehrstellen) über die erste Steilstufe.
Rechtshaltend, mehrere Rinnen
querend, vereinzelt verichert (A/B, A), letztlich über eine Rampe mit Tritteisen
(B) bis zur Leiter vor der Elsa-Rast. Hier zweigt re. der Gustav-Jahn-Steig (B+)
Richtung Gaislochsteig ab.
Über die Leiter (B) (WB.), ausgesetzt re., eine
Rinne querend (A). Gehgelände(schrofig) u. über einen Kamm dann li.
über
kleine Wandstufen (B) zum Turmaufbau der Höllentalaussicht, die man in deiner
Schleife (A/B) ersteigt.
Weiterweg/Abstieg: In ca. 30min zum Ottohaus. Von dort über den "Praterstern"
Ri. Wachthüttelkamm. Entweder
den Wachthüttelkamm folgend zurück (A) oder
über den Teufelsbadstubensteig (A-B) oder auch den Preintalersteig (1-, 1)
ins große Höllental absteigen, der sich auch für einen Aufstieg auf den
Wachthüttelkamm bzw Ri. Ottohaus bestens eignet. (Dann ev. Abstieg über
AV-Steig). Weitere Abstiegsmöglichkeit über den Gaislochsteig (A, B)
Material: Klettersteiggrundausrüstung, Steinschlaghelm, bei Schneelagen in
den zu querenden Rinnen Steigeisen und Pickel.
Anfänger: geeignet, ev.
kurzes Sicherungsseil
Kinder: bedingt geeignet
** TEUFELSBADSTUBENSTEIG (Klettersteig, A-B)
Rel. leichter, lanschaftl. schöner Klettersteig. Auch für den Abstieg vom
Wachthüttelkamm ins gr. Höllental geeignet.
So erfolgt auch die
Beschreibung.
Zustieg: Vom Ottohaus über den Praterstern Ri. Wachthüttelkamm und weiter bis
zur Abzweigung des Teufelsbadstubensteiges (Tafel).
Will man ihn im Aufstieg
begehen (klettertechn. interessanter als AV-Steig), so durchs große Höllental
hindurch bis zur Abzweigung (li.)
Teufelsbadstubensteig (Tafel).
Abstieg: Über einen schmalen Steig abwärts zur Einmündung des
Preintalersteiges. Überquerung einer großen Geröllrinne in einigen
Kehren.
Am li. Rand dieser unter eine überhängende Wandstufe Kurze versicherte Querung
zu kaminartiartiger Rinne (B) und gerade
abwärts. Kurze Querung
(Gehgelände). Über einen Absatz (A/B, A) re. über eine ausgestzte Querung unter
eine überhängende Wand.
Eine Eisenleiter führt in den beeindruckenden
Teufelsbadstunbenkessel. Querung in schroffiges Gelände re, dann li u. nun re.
abwärts
über eine kurze Leiter in die rampenartige Ausstiegsrinne (B, A/B).
Weiterweg: (a) durchs gr. Höllental zurück Ri. Weichtalhaus. (b) über Alpenvereinssteig
oder Gaislochsteig Anstieg auf die Hochfläche zurück.
Wird der Teufelsbadstubesteig im Aufstieg begangen so entweder über den Wachthüttelkamm
aufsteigen Ri. Praterstern/Ottohaus oder ins Höllental/Weichtalhaus absteigen.
** Ernst-Graf-Hoyos-Steig (A/B)
Schöner, rel. einfacher Anstieg durch die Klobenwand. Dient
auch als Zustieg zum Habsburghaus.
Charakteristik: Einfacher Klettersteig (A/B) mit viel Gehgelände, 1101 Höhenmeter vom Weichtalhaus bis zum Klobentörl, davon etwa 500 Höhenmeter versichert.
Zustieg: Ins große Höllental (Schönbrunnersteig, A) in Ri. Gaisloch. Noch vor der Abzweigung des Teufelsbadstubensteiges über die Loswand, zweigt re. der Hoyos-Steig ab. Auf auf die andere Talseite und hinauf zum Wandfuß der Klobenwand an den unteren Rand eines Felskessels (Geröll, anstrengend).
Anstieg: Ansteigende Querung über die ausgesetzte Einstiegswand ohne größere Schwierigkeiten hinweg (A/B) und die folgene Leiter (A). Nach rechts ansteigend über großteils Gehgelände (Stellen A) dann in Serpentinen hinauf zu einer versicherten Rinne (A/B). Durch sie hinauf in ein Schartl (schöner Blick ins Höllental). Kurz absteigen und über die folgende leicht ansteigende Querung tw. auf Platten (A und A/B) zu einer flachen Leiter. Eine Geröllrinne queren (Steinschlaggefahr!) zu einer Felsecke. Um diese herum und über eine Rampe (A) zu weiterer Geröllrinne. Querung der Rinne zu ausgesetzter Platte (A/B) in den Wald. Nun steil etwa 250m im Gehgelände durch den Wald zur Kammhöhe. Nach li. hinter einen Turm vorbei (kurz A) hinauf Ri. Klobentörl und zum bez. Rudolfsteig.
Abstieg: am raschesten, aber auch sehr steil und unangenehm über den Rudolfsteig (Stellen 1- und A) ins Höllental zurück.
Material/Ausrüstung: Klettersteiggrundausrüstung und Steinschlaghelm!
Anfänger: gut geeignet, ev. kurzes Sicherungsseil
Kinder: bedingt geeignet, ab etwa 12J, nur mit Seilsicherung
** PREINERWAND-STEIG (Klettersteig 1 und A/B, eine
Stelle B)
Normalanstieg über die rechte Seite der Preinerwand auf den Preinerwandgipfel.
Charakteristik: Lohnender, sehr aussichtsreicher Anstieg auf den Preinerwandgipfel. Einige ungesicherte Kletterstellen erreichen den ersten Schwierigkeitsgrad. Zwei Passagen sind versichert: Die untere durchwegs A bis A/B ist problemlos, die obere (meist A/B) führt über ein Band und einen abdrängenden Felsblock (einzige Stelle B). Der Ausstieg erfolgt über einen kurzen nicht versicherten Kamin und eine ganz kurze gut gestufte Wandstufe, die keine Versicherungen aufweisen (max. 1).
Zustieg: Von Prein (gleich in der Nähe der Kirche) aus auf der Straße Ri. Preinergscheid zweigt eine rote Markierung "Griesleiten" ab. Diese verfolgt man und trifft auf eine Asphaltsraße, die man weiter verfolgt. Bei Orientierungstafeln höher oben auf rot/gelb bez. Weg weiter. Über steileren Waldweg und Forstsraßen weiter hinauf, bis zu einer Wegkreuzung mit einer querführenden Forststraße auf etwas über 1000m. Hier rot bez weiter Ri „Preintaler Holzkenchthütte“ mit der die Neue Seehütte gemeint ist, zunächst durch einen Graben ansteigend zum Bachinger Bründl (Quelle, im Spätsommer nur mehr wenig ergiebige Quelle von jedoch hervorragender Qualität). Hier zweigt li. der mühsame Aufstieg durch die Preiner Schütt (Holzkenchtsteig) ab, der auch den Zustieg zum Haidsteig vermittelt. Re. geht es zum Preinerwandsteig empor.
Anstieg: Durch sich lichtenden Wald in die Latschenzone. Etwas
Geröll erschert den Anstieg, der jedoch gut trassiert und ausgetreten ist.
Vorbei an einer ausgehöhlten Wandstufe einen Schuttstreifen li. hinauf
auf einen schuttbedeckten Rücken. Über Schutt durch eine weitere Rinne
zu einer erstmals versicherten Steifstufe (bis hierher Stellen meist 1- bis
max. 1), das auf einen kurzen Grat bringt (durchwegs A/B, keine gröberen
Schwierigkeiten). Über diesen zu grasdurchsetzter Abdachung an den Fuß
der re. Gipfelwand. Hier beginnen wieder Sicherungen, die über ein Band
(A/B) und einen ausgesetzten, etwas abdrängenden Block (Stahlseil und ein
Tritteisen, B) auf ein höheres Band leiten. Weiter nach re. um ein Eck
auf schuttbedeckte Plattenhänge (1-) zu einem ganz kurzen Kamin (1-). Durch
diesen zum kurzen gutgestuften Schlußwandl (max. 1), das unmittelbar auf
die Hochfäche führt. Mit wenigen Schritten erreicht man den Preinerwandgipfel
(1783m, Gipfelkreuz).
Der Anstieg ist tw. steinschlaggefährdet!
Abstieg: Ri. NW in Kürze zur Seehütte. Vor dieser
zweigt der Steig durch die Preiner Schütt (Holzknechtsteig) ab. Über
Geröll, Schutt, tw. auch erdig, sehr rutschig und nicht ganz ungefährlich
hinab (wenige Felsstellen bis 1-, brüchig). Querung nach li. unter die
Preinerwand vorbei am Einstieg des Haidsetiges (schwerer Klettersteig, D) und
in den Wald zurück bis zum Bachingerbründel. Weiter Abstieg wie Aufstieg.
In der Preiner Schütt und der anschließenden Querung Steinschlaggefahr!
Im gesamten Abstieg über die Preiner Schütt Rutsch und Sturzgefahr!
Die markierten Steine sind nicht immer ganz leicht zu finden. Wegführung
ändert sich durch stetige Geländebewegung. Alten, tw. auch übermalten
Markierungen nicht folgen! Nichts für ungeübte Geher.
Abstiegsvarianten: Törlweg, Göbl-Kühn-Steig, Waxriegelsteig.
Material, Ausrüstung: Steinschlaghelm im gesamten Anstieg an der Latschenzone und Klettersteiggrundausrüstung für die ausgesetzte Querung am Band und abdrängenden Felsblock. Im Abstieg über die Preiner Schütt unbedingt gute, hohe und feste Bergschuhe sowie Steinschlaghelm.
Kinder/Anfänger: Für Kinder ab 12 J. bedingt geeignet
(müssen geübt sein) und nur mit zusätzlichem kurzen Sicherungsseil.
Für Anfänger gut geeignet bei Führung durch klettersteigerfahrene
Begleitung (allenfalls kurzes Sicherungsseil).
* STEINWANDKLAMM (Klettersteig A-) und RUDOLF-DECKER-STEIG (B)
Landschaftlich einmalige und lohnende einfache für jedermann zu begehnde Steiganlagen. Naturdenkmal des Landes Niederösterreich.
Talort: Weißenbach a.d. Triesting (362m)
Zustieg: Vom Bh. Weißenbach über Schromenau in den Steinwandgraben bis zum Ende des Tales (Jausenstation u. Parkplatz;ca. 10 km vom Bahnhof). Nun der blauen Markierung in die Steinwandklamm folgend bis man nach wenigen Minuten den Eingang zur Klamm erreicht (kleine Hütte; Kassa für erhaltungsbeitrag (ATS 10,--))
Anstieg: Dur die landschaftlich einamlige Klamm über Treppen und Brücken
hinweg (A-) zu Weggabelung (Tafeln, Bankerl). Hier zweigt li. der
Rudolf-Decker-Steig ab.
Re. gelangt man der Klamm folgend (Stellen A-) und
durch Wald zum Türkenloch (15 m lange Durchgangshöhle, Drahtseil, Holzsiege: A)
auf die Hochfläche und in Kürze zum Gh. Jagasitz.
Folgt man jedoch dem
ebenso durchgehend bez. Rudolf-Decker-Steig ab der Weggabelung so steigt man
zunächst über eine kleine Wandstufe an, die mitels einer Leiter (A) überwunden
wird. Über Holzstiegen (A-) gelangt man zum dahinter liegenden hohen Felsaufbau
(Tafel). Hier zweigt li. eine Umgehungsvariante (A) ab. Über die nun folgende
senkrechte Leiter (B) jedoch gelangt man direkt ins Wildschützenloch. Durch
dieses (meist Nässe, rutschig: A) schräg nach links wieder absteigend
(Vorsicht!; Vers. A+) zur Verweinigung mit dem Umgehungssteig. Nun durch ein
Felsentor (A) hindurch zu niedrigem 10m Felstunnel. Durch diesen zu kurzem
einfachen Ausstiegskamin (A). Nun durch den Wald nach re. (Steinschlaggefahr!)
zur Brammertz-Rast und über eine einfache Leiter (A) zur Vereinigung mit dem
Normalweg durch die Steinwandklamm. Nun über Holzsteigen (A-) zum Eingang ins
Türklenloch (15-m Höhle, A) und durch diese auf die Hochfläche und zum Gh.
Jagasitz.
Abstieg: am besten wie eine der Anstiegsvarianten.
Material/Ausrüstung: Über den Rudolf-Decker-Steig Klettersteig-Grundausrüstung falls das Wildschützenloch bestiegen wird anzuraten.Weiters ev. Steinschlaghelm.
Kinder: haben Spass auf diesen Anstiegen. Kurzes Sicherungsseil und Klettersteig-Ausrüstung wenn der Rudolf-Decker-Steig begangen wird.
Anfänger: Sehr gut geeignet. Über den Rudeolf-Decker-Steig allenfalls Seilsicherung.
Bemerkungen: Steiganlage für Jung und Alt durch ein Naturdenkmal des Landes Niederösterreich. Landschaftlich einmalig. Sehr lohnend.
(c) DIPS, Harald Sackmaier * Seite zueltzt aktualisiert
am 09.09.06