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Daten&Geschichte
   

Daten & Geschichte

Adresse: Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
  CH-4658 Däniken
Tel: 0041 62 2882000
Fax: 0041 62 2882001
Land: Schweiz
Atomstromanteil: 39,9%
Geographische Lage : ca. 175 km W Bregenz
Betreiber: Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG
Baufirma: KWU
Reaktortyp: Druckwasserreaktor
Anzahl der Reaktoren: 1
Inbetriebnahme: 1979
Elektrische Leistung: 965 MW
Brennstoffgewicht:  
MOX-Einsatz:  
Containment: Ja

Alternativen

CAN Coalition Anti Nucléaire (Hg.): In die Zukunft ohne Atomenergie. Ausstieg innert 10 Jahren - Gewinn für Umwelt und Arbeitsplätze, Zürich 1995.

"Nach Berechnungen der Coalition Anti Nucléaire CAN könnte die Schweiz ohne Konsumverzicht innerhalb von 10 Jahren aus der Atomkraft aussteigen. Als Problem stellte sich die Frage, wie die durch einen Ausstieg zusätzlich entstehenden CO2-Emissionen kompensiert werden könnten.
Ein Teil der wegfallenden Atomenergie kann durch Erhöhung der Energieeffizienz kompensiert werden; ein Anreiz dazu könnte durch Einführung einer Lenkungsabgabe auf Elektrizität geschaffen werden, die Einsparungen bei Beleuchtung, Elektroheizungen, Warmwasserbereitung und Elektromotoren zur Folge hätten. Hierbei ist zu beachten, daß die Schweiz Energieüberschüsse produziert und somit nicht die ganze Atomenergieproduktion (39%) ersetzt werden muß.

Im Sommer reicht - bei erhöhter Energieeffizienz - die Produktion der Wasserkraftwerke, um die Vesorgungssicherheit zu gewährleisten.
Ein wachsender Teil der Elektrizität wird alternativ erzeugt, bspw. durch Wärme-Kraft-Kopplungen, aber auch durch erneuerbare Energieträger.
Ein wesentliches Element des Ausstiegs ist die Angleichung der saisonal ungleichen Produktion an den Inlandbedarf. Wegen ihrer konstanten Produktion und des extrem inflexiblen Betriebs sind Atomkraftwerke insbesondere im Winter keine gute Ergänzung zur Wasserkraft, wenn dem erhöhten Verbrauch die verminderte Energieproduktion gegenübersteht. Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen dagegen produzieren vor allem im Winter Elektrizität. Auch die unattraktiven Überschüsse im Sommer könnten so abgebaut werden.

Ein wichtiger Beitrag zur CO2-Neutralität des Atomausstiegs könnte durch Anpassungen und Einsparungen beim Verkehr geleistet werden.
Gesamt gesehen präsentiert sich der Ausstieg aus der Atomenergie wirtschaftlich und ökologisch als vorteilhaft."

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