| AKW Mühleberg |
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Daten&Geschichte |
Links |
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| Adresse: | Bernische Kraftwerke AG |
| CH-3203 Mühleberg | |
| Tel: | 0041 31 7547111 |
| Fax: | 0041 31 3305635 |
| Land: | Schweiz |
| Atomstromanteil: | 39.9% |
| Geographische Lage: | bei Bern |
| Betreiber: | Bernische Kraftwerke AG |
| Baufirma: | BBC/Getsco |
| Reaktortyp: | Siedewasserreaktor |
| Anzahl der Reaktoren: | 1 |
| Inbetriebnahme: | 1972 |
| Elektrische Leistung: | 355 |
| Brennstoffgewicht | |
| MOX-Einsatz: | nein |
| Containment |
CAN Coalition Anti Nucléaire (Hg.): In die Zukunft ohne Atomenergie. Ausstieg innert 10 Jahren - Gewinn für Umwelt und Arbeitsplätze, Zürich 1995.
"Nach Berechnungen der Coalition
Anti Nucléaire CAN könnte die Schweiz ohne Konsumverzicht
innerhalb von 10 Jahren aus der Atomkraft aussteigen. Als Problem
stellte sich die Frage, wie die durch einen Ausstieg zusätzlich
entstehenden CO2-Emissionen kompensiert werden könnten.
Ein Teil der wegfallenden Atomenergie kann durch Erhöhung
der Energieeffizienz kompensiert werden; ein Anreiz dazu könnte
durch Einführung einer Lenkungsabgabe auf Elektrizität
geschaffen werden, die Einsparungen bei Beleuchtung, Elektroheizungen,
Warmwasserbereitung und Elektromotoren zur Folge hätten.
Hierbei ist zu beachten, daß die Schweiz Energieüberschüsse
produziert und somit nicht die ganze Atomenergieproduktion (39%)
ersetzt werden muß.
Im Sommer reicht - bei erhöhter
Energieeffizienz - die Produktion der Wasserkraftwerke, um die
Vesorgungssicherheit zu gewährleisten.
Ein wachsender Teil der Elektrizität wird alternativ erzeugt,
bspw. durch Wärme-Kraft-Kopplungen, aber auch durch erneuerbare
Energieträger.
Ein wesentliches Element des Ausstiegs ist die Angleichung der
saisonal ungleichen Produktion an den Inlandbedarf. Wegen ihrer
konstanten Produktion und des extrem inflexiblen Betriebs sind
Atomkraftwerke insbesondere im Winter keine gute Ergänzung
zur Wasserkraft, wenn dem erhöhten Verbrauch die verminderte
Energieproduktion gegenübersteht. Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen
dagegen produzieren vor allem im Winter Elektrizität. Auch
die unattraktiven Überschüsse im Sommer könnten
so abgebaut werden.
Ein wichtiger Beitrag zur CO2-Neutralität
des Atomausstiegs könnte durch Anpassungen und Einsparungen
beim Verkehr geleistet werden.
Gesamt gesehen präsentiert sich der Ausstieg aus der Atomenergie
wirtschaftlich und ökologisch als vorteilhaft."