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1967
18. Oktober
Enquete „Atomkraft in Österreich" veranstaltet von Verkehrsministerium
und Landeselektrizitätsgesellschaften.
1968
13. Mai
Gründung der Kernkraftwerk-Planungsgesellschaft m.b.H. (KKWP).
1969
11. August
Der Nationalrat verabschiedet das Strahlenschutzgesetz einstimmig.
28. November
Der Hauptausschuß des Nationalrates verabschiedet einstimmig die Zustimmung
zur Beteiligung der Verbundgesellschaft an der Kernkraftwerks-Bau- und
Betriebsgesellschaft
1970
10. Februar
Gründung der
„Gemeinschaftskernkraftwerk Tullnerfeld Ges.m.b.H (GKT)". Daran beteiligte
sich der
Verbund (50%) und die Landesgesellschaften von
Tirol (13,34%),
Niederösterreich (10,83%),
Steiermark (10%),
Oberösterreich (8,33%),
Kärnten (3,33%),
Salzburg (2,5%) und
Vorarlberg (1,67%).
Nicht beteiligt waren Wien und Burgenland.
1971
22. März
In einer Generalversammlung der GKT wird unter Vorsitz von Generaldirektor
Gruber (NEWAG) der Baubeginn beschlossen. Dem Drängen der Landesgesellschaften
für den Bau gab der Verbund schließlich nach. Am 22. 3. 1971 fällte die
Bundesregierung dann den Baubeschluß für das AKW Zwentendorf. Einen Siedewasserreaktor
mit 730 Megawatt Leistung. Der kommerzielle Betriebsbeginn war für August
1976 vorgesehen.
30. November
Ein Bescheid des zuständigen Ministeriums erklärt das Projekt als „für
die Elektrizitätswirtschaft zweckmäßig". Siemens wird als Generalunternehmer
mit der Planung, Errichtung und Inbetriebnahme betraut. Der Siedewasserreaktor
mit 700 Megawatt Leistung wird mit 5,2 Milliarden Schilling veranschlagt.
1972
7. März
Bewilligungsverfahren in Zwentendorf
4. April
Erste Teilerrichtungsbewilligung für das AKW Zwentendorf - Baubeginn
1973
Juni
Der von der VOEST gelieferte 1100 Tonnen schwere Sicherheitsbehälter wird
eingebracht
1976
beschließt die Regierung einen Energieplan, in dem es heißt: „Bis zum
Jahr 1990 ist die Inbetriebnahme von drei Kernkraftwerken mit einer Gesamtleistung
von rund 3300 Megawatt vorgesehen".
1978
18. Jänner
Die Brennelemente werden mit Bundesheerhubschraubern in das AKW eingeflogen
5. November
Die österreichische Bevölkerung lehnt in einer Volksabstimmung
mit knapper Mehrheit die Inbetriebnahme
des AKW Zwentendorf ab.
1985
hat Zwentendorf insgesamt 14 Milliarden gekostet, 600 Millionen davon für
die Konservierung.
März
Die Gesellschafter der GKT beschließen die „stille Liquidierung"
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