Ottakringer Brauerei Harmer AG

Logo Brauerei OttakringerAdresse:

Ottakringer Straße 91
1160 Wien
Bezirk: Ottakring
Tel.: 01/49100-0
Fax: 01/49100-2613

E-Mail: marketing@ottakringer.at
Homepage: www.ottakringer.at

Eigentümer: Börsennotierte AG in Besitz der Getränkeindustrie Holding AG und etwas Streubesitz. Großen Anteil am Besitz hat die Familie Wenckheim. Seit 1998 hat auch die Brau Union einen Fuß in der Tür des Erzrivalen, da sie die Brauerei Grieskirchen gegen ca. 13% an Ottakringer tauschte.

Jährlicher Ausstoß: ca. 519.000 hl (2002)

Biersorten:

Die Brauerei Ottakringer verkauft ihr Bier in der eigenen, wiederbefüllbaren grünen Schulterflasche. Daneben hat sie einen großen Marktanteil im Dosengeschäft.
Unter dem Markenzeichen "Goldfassl" vertreibt sie heute die Marken "Spezial", "Pils" und "Vienna Beer" (ein Märzen). Daneben gibt es ein "Helles", das den größten Anteil am Ausstoß hat, ein "Dunkles" und einen "Schnitt". Zu Ostern und Weihnachten gibt es einen mit 7,6% recht starken Bock und im letztes Jahr wurde ein "Ottakringer 2000" mit starken 8,9% Alkohol produziert, das Ottakringer unter dem Namen "Das Wiener Bier" verkaufte.
Neben dem Zwickl, das es nur vom Faß gibt, stellt die Brauerei auch noch einen Radler, ein Leichtbier ("Null komma Fünf") und das recht bekannte alkoholfreie Bier "Null komma Josef" her.

Geschichte:
1837 wurde von Heinrich Plank die Ottakringer Brauerei, die damals Planksche Brauerei hieß eröffnet. 1850 übernahmen sie die Gebrüder Ignaz und Jakob Kuffner, und bauten sie zu einer Großbrauerei aus. Innerhalb von 10 Jahren steigerten sie den Umsatz von 18.318 hl auf 64.183 hl. Kaiser Franz Joseph verfügt 1858 den Abbruch der Stadtmauern und den Beginn massiver Wohnbautätigkeit. Die Ottakringer Brauerei wuchs mit, ein neuer Gärkeller und größere Lager gingen in Betrieb. Um 1890 lag der Ausstoß schon bei ca. 170.000 hl. Moritz Kuffer, der Sohn von Ignaz Kuffer, übernahm 1883 die Brauerei und steigerte den Ausstoß auf über 350.000 hl im letzten Vorkriegsjahr, eine Menge die in der Zwischenkriegszeit nie mehr erreicht wurde.
Nach dem Anschluß war Moritz Kuffer gezwungen seinen Betrieb zu verkaufen. Sie wurde an Gustav Harmer um 14 Millionen Schilling (nach heutigem Wert 500 Millionen Schilling) verkauft, der mit seiner Familie nach dem Krieg für zwei Jahre aus dem Betrieb vertrieben wurde. Nach dem die Erben des inzwischen in Zürich verstorbenen Moritz Kuffer abgefunden worden waren, kehrten die Harmers zurück, und erzeugte 1955 wieder 150.000 hl. 1977 trug die Brauerei wesentlich zur Sprengung des Bierkartells bei. 1989 führt sie die bekannten grünen Schulterflaschen ein.

Letztes Update: 30.04.2003

<Hauptseite>

<Wienkarte>   <Österreichkarte>   <Liste aller Brauereien>   <Liste der Brauereien nach Bundesländern>