

Gärnterellipse 
Mit einer Schnur, die an zwei Punkten befestigt ist, läßt sich eine Ellipse
"konstruieren". Denn gemäß der Formel
ist eine Ellipse die Menge aller Punkte, deren Abstand von zwei
gegebenen Punkten gleich groß ist.
Stechzirkelkonstruktion 
Gegeben sind die Brennpunkte F1 und F2 und die
Länge der Hauptachse (2 · a). Der Abstand zwischen den beiden
Brennpunkten ist als 2 · e definiert. Die Nebenachse ist
orthogonal zur Hauptachse und halbiert die Strecke
in M.
Werden um die beiden Brennpunkte Kreise mit dem Radius a geschlagen können so die
Nebenscheitel konstruiert werden. Sie befinden sich in den Schnittpunkten der beiden
Kreise mit der Nebenachse. Schlägt man nun mit den Radien r1(r2,r3,r4,....rx)
[rx ³ (a-e)] Kreise um F1 und anschließend um F2
mit den Radien r1(r2,r3,r4,...rx)
so ergeben die Schnittpunkte der Kreise dann Punkte einer Ellipse, wenn gilt: rx=|2
· a-rx| bzw. rx+rx=2
· a, wenn die Summe der beiden Radien 2 ·a
ergibt.
Schmiegekreise (Scheitelkrümmungskreise) 
Schmiegekreise in den Scheiteln sind eine weitere Konstruktionshilfe für das Zeichnen
einer Ellipse. Als Schmiegekreise bezeichnet man Kreise, die sich an die Ellipse in den
Scheiteln möglichst gut anschmiegen.
Die Mittelpunkte der Schmiegekreise ergeben sich durch folgende Konstruktion: Im Rechteck MBTC
wird die Diagonale BC eingezeichnet. Die dazu orthogonale Gerade durch den
Punkt T schneidet die x- und y- Achse in den Mittelpunkten Mk1
und Mk2 der Scheitelkrümmungskreise.
