LINZER GEIGER
Österreichische Tanz- und Hochzeitsmusik um 1800 in historischer Aufführungspraxis

Violino 1mo        Hermann Fritz
Violino 2do        Christine Mayr
Kontrabaß:        Gerald Harrer

Die in der Hochzeitsmusik überaus gebräuchliche Besetzung mit zwei Geigen und Kontrabaß hatte im 19. Jahrhundert den Namen Linzer Geiger. Sie geht auf das Kirchentrio zurück, das im 18. Jahrhundert begann, den Tanzboden zu erobern und die Dudlsack- und Drehleierspieler zu verdrängen. Das früheste Repertoire der Linzer Geiger imitiert diese beiden Borduninstrumente und überwindet gleichzeitig diese Beschränkungen.

Je nach Tanzgattung spielt die zweite Geige eine melodische Begleitstimme oder sie wird als Rhythmusgeber eingesetzt. Der Baß ist in den Handschriften nicht notiert und wird nach den Regeln der Harmonielehre nach dem Gehör dazugesetzt. Das Repertoire reicht von Ländler und Walzer bis zu den verschiedenen Polkaarten. Dazu kommen langsame, getragene Stücke, instrumentale Arien, die ins Gemüt gehen und nicht zum Tanzen bestimmt sind.

Der Geiger und Musikwissenschaftler Hermann Fritz hat in österreichischen Archiven Musikhandschriften der Hochzeitgeiger durchforscht nach Ohrwürmern, die heute wieder Gefallen finden.

Wir drei sind klassisch ausgebildete Musiker mit Tanzmusikerfahrung. In der Linzergeigerbesetzung spielen wir am liebsten ohne Verstärkeranlage.

Kontakt: Christine Mayr, Tel.: 07234 84922
Mobil: 0699 11543537


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